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Amanal Petros gewinnt EM-Marathon in Birmingham
Amanal Petros gewinnt bei der Leichtathletik-EM in Birmingham die Goldmedaille im Marathon und stellt einen neuen EM-Rekord auf.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Amanal Petros gewinnt EM-Marathon in Birmingham.
Host: Amanal Petros hat also tatsächlich Gold im Marathon gewonnen, und das mit einem neuen EM-Rekord von 2:09:11 Stunden!
Guest: Ja, das war wirklich beeindruckend, zumal er sich schon am Sonntag mit deutlichem Vorsprung durchgesetzt hat.
Host: Er ist damit erst der zweite deutsche Europameister im Marathon, oder?
Guest: Genau, nach Richard Ringer, der 2022 in München triumphiert hatte. Interessant ist, dass Petros bei jener Austragung noch Vierter geworden war.
Host: Die Strecke durch Birmingham soll besonders anspruchsvoll gewesen sein.
Guest: Absolut. Ein 5 Kilometer langer Rundkurs mit engen Kurven und Steigungen musste achtmal durchlaufen werden.
Host: Dabei war Petros doch erst am Vortag des Rennens angereist, wegen Problemen bei der Einreise nach England?
Guest: Stimmt, das macht seinen Sieg noch bemerkenswerter, obwohl er sich zuvor in einem Höhentrainingslager in Kenia auf rund 2500 Metern vorbereitet hatte.
Host: Wie ist das Rennen denn abgelaufen?
Guest: Zunächst hielten mehrere deutsche Läufer gemeinsam das Tempo hoch. Bei Kilometer 25 zog Petros an einer Steigung entscheidend an und setzte sich vom Feld ab.
Host: Und dieser Vorsprung wuchs dann immer weiter?
Guest: Ja, bis Kilometer 35 wuchs sein Vorsprung auf die Verfolgergruppe auf etwa 50 Sekunden an. Danach lief er den Rest des Rennens allein, sodass ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen war.
Host: Wer wurde denn Zweiter und Dritter?
Guest: Der Italiener Pietro Riva mit 2:09:18 und der Israeli Gashau Ayale mit 2:09:21, also beide nur wenige Sekunden hinter Petros.
Host: Petros wurde ja in Eritrea geboren und startet heute für Hannover 96. Ist das sein erster großer Titel?
Guest: Ja, es ist sein erster großer Titel bei einer internationalen Meisterschaft im Erwachsenenbereich, denn im Vorjahr hatte er bei der WM in Tokio im Zielsprint um den Sieg denkbar knapp verloren.
Host: Wie knapp denn genau?
Guest: Der Tansanier Alphonce Felix Simbu hatte ihn damals um drei Hundertstelsekunden abgefangen, während sich Petros diesmal keine solche Enttäuschung erlauben musste.
Host: Wie schnitt denn das deutsche Team insgesamt ab?
Guest: In der Mannschaftswertung der Männer sicherte sich Deutschland hinter Israel die Silbermedaille, Frankreich wurde Dritter.
Host: Gab es noch weitere deutsche Läufer unter den Top Ten?
Guest: Ja, der frühere Rekordhalter Samuel Fitwi wurde Neunter und Titelverteidiger Ringer Zehnter. Boch wurde 21., Hille 28. und Thurley 37.
Host: Und bei den Frauen? Gab es dort auch eine Medaille?
Guest: Nein, leider nicht. Obwohl der Kurs ebenfalls sehr hügelig war, mit rund 700 Höhenmetern, blieb der deutsche Auftritt ohne Medaille.
Host: Wer hat denn bei den Frauen gewonnen?
Guest: Die Finnin Alisa Vainio setzte sich schon kurz nach dem Start ab und gewann klar vor dem Feld.
Host: Was ist mit Fabienne Königstein passiert? Sie war doch Mitfavoritin.
Guest: Sie musste das Rennen leider sieben Kilometer vor dem Ziel abbrechen, was für das deutsche Team sicher bitter war.
Host: Insgesamt eine bemerkenswerte Europameisterschaft für Petros also.
Guest: Definitiv, ein historischer Erfolg, der zeigt, wie sehr er sich seit Tokio weiterentwickelt hat.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!