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B2
Angriff auf eine Grundschule in Oregon
In Bend, Oregon, hat ein 16-jähriger Junge eine Grundschule angegriffen. Fünf Menschen sind gestorben, darunter drei Kinder und eine Lehrerin. Ein Passant hat den Jungen gestoppt.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Schüsse an Grundschule in Oregon fordern fünf Todesopfer.
Host: In Bend, einer Stadt in Oregon mit etwa 100.000 Einwohnern, hat ein bewaffneter Angriff auf eine Grundschule fünf Menschenleben gefordert. Weißt du schon, was genau passiert ist?
Guest: Ja, ein 16-jähriger Jugendlicher aus der Stadt selbst hat an der Silver Rail Elementary School das Feuer eröffnet. Die Schule wird von ungefähr 400 bis 450 Kindern besucht, was die Dimension des Angriffs noch erschreckender macht.
Host: Wie hat der Angriff eigentlich begonnen? Ich habe gelesen, dass er zuerst auf ein Auto geschossen hat.
Guest: Genau, der Jugendliche schoss zunächst mit einer Langwaffe auf das Fahrzeug eines Autofahrers. Dieser Mann hat daraufhin sofort den Notruf alarmiert, weshalb die Polizei überhaupt so schnell informiert wurde.
Host: Und danach ist er in die Schule eingedrungen, obwohl die Türen verschlossen waren?
Guest: Ja, laut Zeugenaussagen hat er sich gewaltsam durch verschlossene Türen Zugang zur Schule verschafft. Kurz nachdem der erste Notruf eingegangen war, meldeten viele weitere Anrufer, dass in der Schule geschossen wurde.
Host: Wie viele Opfer gab es insgesamt?
Guest: Getötet wurden drei Kinder im Alter von fünf, acht und elf Jahren sowie eine Lehrkraft. Außerdem wurden ein siebenjähriges Kind und eine 54-jährige Lehrerin lebensbedrohlich verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Host: Das ist furchtbar. Wie wurde der Angriff denn beendet?
Guest: Polizeichef Mike Krantz hat erklärt, dass ein unbeteiligter Passant den Täter verfolgt und erschossen hat, bevor die Einsatzkräfte das Gebäude erreichen konnten. Als die Polizei wenige Minuten später eintraf, war der Angreifer schon tot.
Host: Weiß man, warum der Jugendliche das getan hat?
Guest: Nein, das ist bisher nicht bekannt. Nach den Ermittlungen handelte er allein, aber es bleibt offen, ob er selbst Schüler der Einrichtung war oder eine persönliche Verbindung zu den Opfern hatte. Die Polizei wollte keine weiteren Details zu seiner Identität veröffentlichen.
Host: Ist so ein Vorfall in den USA eigentlich selten?
Guest: Leider nicht. Dieser Angriff reiht sich in eine lange Serie von Schusswaffenangriffen an US-Schulen ein. Laut einer Auswertung von CNN gab es allein in diesem Jahr mindestens 52 solche Vorfälle an Bildungseinrichtungen, bei denen mindestens 28 Menschen getötet und 48 weitere verletzt wurden.
Host: Warum ändert sich da politisch so wenig, obwohl das immer wieder passiert?
Guest: Weil Schusswaffen in den USA weit verbreitet und vergleichsweise leicht zugänglich sind. Debatten über eine strengere Regulierung werden zwar immer wieder geführt, doch wegen des Widerstands der Waffenlobby und Teilen der Politik bleiben sie meist folgenlos.
Host: Das zeigt, wie festgefahren diese Diskussion in den USA ist, obwohl so viele Menschen betroffen sind.
Guest: Genau, und solange sich an der Zugänglichkeit von Waffen nichts ändert, wird sich dieses Muster von Gewalt an Schulen wahrscheinlich leider wiederholen.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!