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Argentinien: Tränengas und Gummigeschosse bei Protest gegen Eigentumsgesetz
Am 6. August 2026 protestierten Tausende Menschen in Buenos Aires gegen ein Gesetz zum Landbesitz von Ausländern. Am Ende der Demonstration gab es Zusammenstösse mit der Polizei, mehrere Verletzte und zwölf Festnahmen.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Argentinien: Tränengas und Gummigeschosse bei Protest gegen Eigentumsgesetz.
Host: Vor dem Senatsgebäude in Buenos Aires haben am 6. August Tausende Menschen protestiert.
Guest: Ja, sie waren gegen ein neues Gesetz zum privaten Grundbesitz.
Host: Das Wetter war stürmisch, aber die Leute sind trotzdem zum Kongressplatz gezogen.
Guest: Genau. Zuerst war die Kundgebung friedlich.
Host: Aber am Ende gab es Zusammenstösse, oder?
Guest: Ja, einige Demonstrierende haben Steine auf die Polizisten geworfen.
Host: Wie haben die Sicherheitskräfte reagiert?
Guest: Sie haben Tränengas, Gummigeschosse und einen Wasserwerfer benutzt.
Host: Wurden Menschen festgenommen?
Guest: Ja, zwölf Personen. Ihnen wird Angriff auf Beamte vorgeworfen.
Host: Gab es auch Verletzte?
Guest: Vier Polizisten wurden verletzt. Ein Gendarm wurde von einem Stein am Kopf getroffen.
Host: Und bei den Demonstrierenden?
Guest: Mindestens zwei wurden von Gummigeschossen getroffen, und mehrere litten unter dem Tränengas.
Host: Worum geht es bei dem Gesetz eigentlich?
Guest: Es geht um den Kauf von Land durch Ausländerinnen und Ausländer.
Host: Was wollte die Regierung ändern?
Guest: Die Obergrenze für ausländischen Landbesitz sollte von 15 auf 25 Prozent steigen.
Host: Warum wurde das Kapitel zurückgezogen?
Guest: Weil die Partei von Präsident Milei im Senat nicht genug Stimmen hatte.
Host: Wie reagieren Opposition und Umweltverbände?
Guest: Sie lehnen das Vorhaben ab, weil sie eine Kolonisierung fürchten.
Host: Wie viel Land gehört schon Ausländern?
Guest: Fast fünf Prozent des argentinischen Staatsgebiets, also etwa so viel wie die Fläche Englands.
Host: Welche Gebiete sind besonders sensibel?
Guest: Flächen an Grenzen, in Naturschutzgebieten und in der Nähe von Süsswasser, zum Beispiel in Patagonien.
Host: Und wie geht es jetzt weiter?
Guest: Die Debatte im Senat geht weiter.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!