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Ätna-Ausbruch legt Flughafen Catania weiter lahm
Der Ätna sorgt seit einer Woche für Chaos am Flughafen Catania. Viele Flüge sind gestrichen, und Reisende müssen lange Wege nach Palermo auf sich nehmen.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Ätna-Ausbruch legt Flughafen Catania weiter lahm.
Host: Der Ätna sorgt jetzt schon seit rund einer Woche für erhebliche Störungen im Flugverkehr auf Sizilien, oder?
Guest: Genau, der Flughafen Catania, der am Fuß des Vulkans liegt, musste wegen der Aschewolke mehrfach vollständig geschlossen werden.
Host: Was bedeutet das konkret für die Reisenden?
Guest: Hunderte Flüge wurden gestrichen oder umgeleitet, und viele Passagiere mussten sogar am überfüllten Flughafen übernachten.
Host: Hat sich die Lage inzwischen etwas entspannt?
Guest: Ja, mittlerweile treffen am Flughafen vor allem Passagiere ein, für die die Fluggesellschaften bereits eine Weiterreise organisiert haben.
Host: Wie kommen die umgebuchten Urlauber denn weiter?
Guest: Viele werden per Bus zum rund 200 Kilometer entfernten Flughafen Palermo gebracht, während andere auf eigene Faust versuchen, dort einen Rückflug zu bekommen.
Host: Ist die Anreise nach Palermo denn problemlos?
Guest: Nein, im Gegenteil. Die direkte Bahnstrecke zwischen Catania und Palermo ist wegen Bauarbeiten gesperrt, und die Ausweichverbindungen über Messina sind stark überlastet.
Host: Ich habe gehört, dass sogar von überhöhten Preisen berichtet wurde.
Guest: Stimmt. Ein italienischer Schauspieler, der selbst am Flughafen festsaß, berichtete über soziale Medien, dass für Shuttlebusse nach Palermo bis zu 700 Euro verlangt worden seien.
Host: Wer zieht der Ausbruch denn eigentlich an, außer den gestrandeten Reisenden?
Guest: Sowohl Touristen als auch Einheimische versuchen derzeit, den Ausbruch aus der Nähe zu beobachten.
Host: Der Vulkanologe Boris Behncke war doch selbst vor Ort, oder?
Guest: Ja, er hielt sich zu Forschungszwecken auf rund 1.400 Metern Höhe am Osthang des Berges auf. Ihm zufolge geht von der austretenden Lava aktuell keine Gefahr für bewohnte Gebiete aus, weil die nächsten Ortschaften noch weit entfernt liegen.
Host: Was ist dann das eigentliche Problem?
Guest: Vor allem die Asche, die durch südliche Winde in Richtung Flughafen getragen wird und dort für erhebliche Beeinträchtigungen sorgt.
Host: Aber ganz ungefährlich scheint es doch nicht zu sein?
Guest: Nein, obwohl Behncke den Ausbruch als ungefährlich einstufte, löste sich kurz darauf ein großer Brocken erstarrter Lava und stürzte nur wenige Meter von ihm entfernt ab.
Host: Ein ziemlich deutliches Zeichen, dass man den Vulkan nicht unterschätzen sollte.
Guest: Absolut. Nach Einschätzung des Experten handelt es sich um einen ungewöhnlichen Ausbruch, dessen Ende sich derzeit nicht vorhersagen lässt.
Host: Nimmt die vulkanische Aktivität denn eher ab oder zu?
Guest: Sie lässt bislang nicht nach, sondern nimmt eher noch zu.
Host: Und warum ist die Asche für den Flugverkehr so gefährlich?
Guest: Gelangt sie in die Flugzeugtriebwerke, kann das geschmolzene Gestein diese verstopfen. Zudem macht abgelagerte Asche die Start- und Landebahnen rutschig.
Host: Also bleibt weiterhin offen, wie lange der Flughafen eingeschränkt bleibt.
Guest: Genau, das lässt sich derzeit noch nicht sagen, solange die vulkanische Aktivität anhält.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!