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Berliner KI-Start-up Parloa wächst zum Milliarden-Unternehmen heran
Die Berliner Firma Parloa baut künstliche Intelligenz für Telefon-Hotlines, zum Beispiel am Flughafen BER. Das Start-up ist jetzt ein Einhorn und über drei Milliarden Dollar wert, braucht aber Geld aus dem Ausland, weil Investoren in Deutschland fehlen.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Berliner KI-Start-up Parloa wächst zum Milliarden-Unternehmen heran.
Host: Das Start-up Parloa aus Berlin ist jetzt über drei Milliarden US-Dollar wert. Was macht diese Firma?
Guest: Parloa entwickelt künstliche Intelligenz, die komplexe Aufgaben selbstständig lösen kann, zum Beispiel am Telefon.
Host: Das klingt spannend. Wo wird diese Technologie schon eingesetzt?
Guest: Die Anrufhotline des Flughafens BER in Berlin nutzt ein System von Parloa.
Host: Und wie funktioniert das genau, wenn jemand anruft?
Guest: Die Software muss die internen Abläufe des Flughafens verstehen. Außerdem muss sie erkennen, was Anrufende brauchen, auch wenn sie sich unklar ausdrücken.
Host: Mitgründer Stefan Ostwald sagt, das Ziel sei eine möglichst genaue Antwort, oder?
Guest: Genau. Deshalb richtet sich Parloa gezielt an große Konzerne, denn die Entwicklung ist teuer.
Host: Wie viele Kunden könnten das weltweit sein?
Guest: Ungefähr 2.000 der größten Konzerne weltweit, weil sich der Aufwand nur bei großen Aufträgen lohnt.
Host: Parloa wurde 2018 gegründet und zählt zu den Einhörnern. Was bedeutet das?
Guest: Ein Einhorn ist ein Start-up mit einem Marktwert von mindestens einer Milliarde US-Dollar. Parloa hat heute fast 600 Mitarbeitende.
Host: Ist es in Deutschland leicht, so ein Unternehmen zu gründen?
Guest: Nein, Ostwald sagt, dass Gründungen wegen strenger Regularien und geringer Risikobereitschaft oft schwer sind. Aber das Ökosystem ist reifer geworden.
Host: Wo liegt denn das größte Problem?
Guest: Wenn ein Unternehmen stark wachsen will, fehlen in Deutschland genug Investoren. Deshalb braucht Parloa internationale Geldgeber.
Host: Deshalb engagiert sich Parloa bei der Initiative Made for Germany?
Guest: Ja, diese Initiative will zusammen mit der Bundesregierung Reformen und Investitionen vorantreiben. Ostwald betont, dass es viel Talent gibt, das sich nur gemeinsam als Ökosystem international durchsetzen kann.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!