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CDU will Stromsteuer für alle senken
Die CDU-Spitze trifft sich zu einer Klausurtagung in Berlin. Friedrich Merz will die Stromsteuer für alle Verbraucher senken. Die CDU steht nach schlechten Wahlergebnissen unter Druck.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über CDU will Stromsteuer für alle senken.
Host: Die CDU-Spitze hat sich zu einer zweitägigen Klausurtagung in Berlin getroffen, nachdem die Partei bei mehreren Wahlen schlecht abgeschnitten hat. Was genau hat Merz dort angekündigt?
Guest: Er hat erklärt, dass sich die Partei in einem Tief befindet und auch eine Vertrauenskrise überwinden müsse. Als zentrales Vorhaben kündigte er an, sich für eine Senkung der Stromsteuer einzusetzen.
Host: Für alle Verbraucher, oder nur für bestimmte Branchen wie bisher?
Guest: Genau das ist der entscheidende Punkt: Diesmal soll die Senkung für sämtliche Verbraucher gelten, nicht nur für einzelne Wirtschaftszweige.
Host: Auf welches Niveau soll die Steuer denn gesenkt werden?
Guest: Auf das in der EU zulässige Mindestniveau. Das wäre die größtmögliche Entlastung, die innerhalb der europäischen Vorgaben überhaupt möglich ist.
Host: Woher soll das Geld dafür kommen, wenn der Bundeshaushalt doch ohnehin angespannt ist?
Guest: Merz spricht von finanziellen Spielräumen, die sich dank einer günstigeren Konjunkturprognose ergeben könnten. Voraussetzung sei allerdings, dass sich das Wirtschaftswachstum dauerhaft stabilisiere.
Host: Ist dieses Vorhaben eigentlich neu?
Guest: Nicht wirklich. Diese Entlastung wurde bereits im Februar 2025 im Parteiprogramm angekündigt und später im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgehalten. Bislang wurde die Stromsteuer jedoch nur für bestimmte Branchen gesenkt.
Host: Welche weiteren Themen sollen künftig im Fokus der CDU stehen?
Guest: Neben der Energiepolitik will sich die Partei verstärkt den Themen Entlastung, Sicherheit und soziale Gerechtigkeit widmen.
Host: Und wie will die Partei den Austausch mit der Basis verbessern?
Guest: Indem dieser Austausch intensiviert wird. Für November ist eine Konferenz der Kreisvorsitzenden geplant, ergänzt durch mehrere Mitglieder- und Regionaltreffen in den kommenden Monaten.
Host: Was war eigentlich der Auslöser für diese Klausur?
Guest: Die deutlichen Rückschläge der Union bei den Landtagswahlen im September. In Mecklenburg-Vorpommern ist die CDU erstmals überhaupt nicht ins Landesparlament eingezogen.
Host: Und auch bundesweit sieht es nicht gut aus, oder?
Guest: Nein, im aktuellen ARD-Deutschlandtrend kommt die Partei nur noch auf 20 Prozent.
Host: Es gab ja außerdem diesen Vorfall in Sachsen-Anhalt mit der AfD. Was ist da passiert?
Guest: Dort wurde vergangene Woche ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt, was die CDU zusätzlich belastet. Bei der geheimen Abstimmung entfielen auf den AfD-Kandidaten vier Stimmen mehr, als AfD und BSW gemeinsam an Sitzen im Landtag haben.
Host: Das würde bedeuten, dass auch Abgeordnete anderer Parteien für ihn gestimmt haben müssen.
Guest: Genau, und Merz betonte, dieser Vorgang dürfe von seiner Partei nicht hingenommen werden. Abgeordnete, die einer solchen Wahl die Hand reichten, hätten in der CDU keinen Platz.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!