ListenYourNews
C1
Champions League: BVB verliert in Norwegen bei Bodø/Glimt
Borussia Dortmund verliert in der Champions League mit 0:1 bei Bodø/Glimt in Norwegen. Fredrik Sjøvold schießt das einzige Tor in der 52. Minute.
Start this lesson →
📖 ReadA podcast dialogue written for your level
🎧 ListenNative-sounding audio, adjustable speed
✅ QuizCheck what you understood
🎙 SpeakAn AI teacher corrects your answer
Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Champions League: BVB verliert in Norwegen bei Bodø/Glimt.
Host: Dieses 0:1 von Borussia Dortmund bei Bodø/Glimt wirkt auf den ersten Blick wie ein klassischer Ausrutscher, allerdings frage ich mich, ob da nicht mehr dahintersteckt.
Guest: Insofern hast du recht, dass der Spielverlauf durchaus Fragen aufwirft. Der BVB blieb ja den gesamten Abend über offensiv ziemlich blass, und das gegen eine Mannschaft, die eigentlich machbar schien.
Host: Genau, und dabei hatte Bodø/Glimt schon in der ersten Halbzeit die Kontrolle über den Ball, erspielte sich mehrere gute Chancen, traf aber zunächst nicht.
Guest: Richtig, die Norweger verpassten die Führung zunächst knapp, während Dortmund kaum nennenswerte Entlastung schaffte.
Host: Nach der Pause ging es dann munter weiter - direkt nach dem Seitenwechsel und kurz danach hatte Bodø/Glimt gleich wieder Gelegenheiten.
Guest: Da war es vor allem Gregor Kobel, der mit starken Paraden den Rückstand verhinderte, bevor Fredrik Sjøvold in der 52. Minute doch noch zuschlug.
Host: Dieser Treffer war ja technisch durchaus sehenswert, ein flacher Ball, den Sjøvold direkt aus der Luft ins Tor beförderte.
Guest: Absolut, und folglich musste Niko Kovac reagieren - er brachte binnen kurzer Zeit gleich vier neue Spieler, unter anderem Felix Nmecha und Serhou Guirassy.
Host: Hat sich dieser Wechsel denn ausgezahlt, oder blieb es bei der zuvor beschriebenen Harmlosigkeit?
Guest: Zumindest offensiv brachte es etwas, denn Dortmund erhöhte danach den Druck merklich und erspielte sich einige Ausgleichschancen, etwa durch Nmecha und Ethan Nwaneri.
Host: Allerdings reichte es am Ende nicht, den Rückstand aufzuholen, oder?
Guest: Nein, und das lag nicht zuletzt an Nikita Haikin, der mehrfach stark hielt und seinem Team so den knappen Sieg sicherte.
Host: Für Bodø/Glimt dürfte das ein besonders wichtiger Erfolg gewesen sein, schließlich hatten sie zuvor beim FC Bayern München mit 0:5 verloren.
Guest: Ja, insofern war es der erste Sieg der Norweger in dieser Champions-League-Saison, was die Bedeutung dieses Abends für sie noch unterstreicht.
Host: Für Dortmund hingegen setzt sich damit eine eher unangenehme Serie fort, wenn man bedenkt, dass man am Wochenende zuvor in der Bundesliga nur 2:2 gegen Werder Bremen spielte.
Guest: Genau, das war binnen wenigen Tagen bereits die zweite enttäuschende Leistung, während man in der Champions League zuvor immerhin gegen Villarreal mit 3:2 gewonnen hatte.
Host: Wie hat Trainer Kovac die Niederlage denn eingeordnet?
Guest: Er zeigte sich bemerkenswert selbstkritisch und räumte offen ein, dass seine Mannschaft weder im Spiel mit dem Ball noch gegen den Ball überzeugt habe.
Host: Das ist ein ziemlich hartes Urteil über die eigene Mannschaft.
Guest: Durchaus, und Abwehrspieler Waldemar Anton ergänzte das noch, indem er von fehlender Intensität und mangelnder Konsequenz in entscheidenden Momenten sprach.
Host: Das deckt sich ja mit dem Bild, dass Dortmund zwar in der zweiten Halbzeit mehr investierte, dabei aber offenbar zu spät kam.
Guest: Genau, zwar steigerte sich die Mannschaft nach dem Rückstand, allerdings fehlte es zuvor an der nötigen Konsequenz, um solche Spiele gar nicht erst zu verlieren.
Host: Was bedeutet diese Niederlage denn für die kommenden Aufgaben?
Guest: Dortmund trifft nun am Samstag um 15:30 Uhr in der Bundesliga auf Union Berlin, und dort erhofft man sich natürlich eine Wende.
Host: Nach zwei enttäuschenden Ergebnissen binnen wenigen Tagen dürfte der Druck entsprechend gestiegen sein.
Guest: Das stimmt, zumal die Mannschaft zeigen muss, dass die selbstkritischen Worte von Kovac und Anton auch tatsächlich in eine Reaktion auf dem Platz münden.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!