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Deutsches Dressur-Team gewinnt Gold bei der Reit-WM in Aachen
Die deutsche Dressur-Mannschaft hat die erste Goldmedaille bei der Reit-WM 2026 in Aachen gewonnen. Isabell Werth holte dabei ihren zehnten WM-Titel.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Deutsches Dressur-Team gewinnt erste Goldmedaille bei Reit-WM in Aachen.
Host: Das deutsche Dressurteam hat bei der Reit-WM in Aachen gleich die erste Goldmedaille des Turniers gewonnen, oder?
Guest: Genau, das Quartett um Isabell Werth hat sich mit 235,063 Prozentpunkten klar gegen Großbritannien und Dänemark durchgesetzt.
Host: Wer gehörte denn außer Werth noch zum siegreichen Team?
Guest: Neben ihr waren das Katharina Hemmer, Frederic Wandres und Raphael Netz, die gemeinsam für den Titel gesorgt haben.
Host: Wie ist Werth selbst geritten?
Guest: Sie ritt mit ihrem Pferd Wendy de Fontaine auf 79,876 Prozentpunkte, was die viertbeste Einzelleistung des gesamten Wettbewerbs war.
Host: Und wer hat die höchste Einzelwertung erzielt, wenn nicht Werth?
Guest: Das war die Dänin Cathrine Laudrup-Dufour, die im Freestyle sogar 82,376 Prozentpunkte erreichte.
Host: Interessant, dass Werth trotzdem nicht die beste Einzelwertung hatte, das Team aber trotzdem gewonnen hat.
Guest: Ja, weil bei der Teamwertung nur die drei besten Ergebnisse pro Nation zählen. Deshalb wurde die Wertung von Netz nach Werths Ritt sogar aus der Rechnung genommen.
Host: Das zeigt, wie stark die deutsche Mannschaft insgesamt aufgestellt war.
Guest: Absolut, und für Werth persönlich war es bereits der zehnte WM-Titel ihrer Karriere.
Host: Das ist beeindruckend. Hatte sie nicht schon einmal in Aachen gewonnen?
Guest: Doch, vor 20 Jahren, bei der letzten Austragung der Titelkämpfe in Aachen, hatte sie mit ihrem damaligen Pferd Satchmo sogar zweimal Gold geholt.
Host: Wie fügt sich dieser Erfolg in die jüngere Geschichte des Teams ein?
Guest: Nach dem Olympia-Gold in Paris 2024 und dem EM-Sieg im vergangenen Jahr ist der WM-Titel nun bereits der dritte große Erfolg in Folge, obwohl die Mannschaft vier Jahre zuvor bei der WM in Herning nur Bronze geholt hatte.
Host: Also eine klare Aufwärtsentwicklung. Wer hat euch überrascht?
Guest: Besonders hervorstach die Leistung von Katharina Hemmer. Sie ist erst 32 Jahre alt und ritt bei ihrem WM-Debüt mit ihrem Pferd Denoix eine persönliche Bestleistung von 79,224 Prozentpunkten.
Host: Das ist stark für ein Debüt.
Guest: Damit baute sie am Mittag die deutsche Führung aus dem Vortag noch weiter aus, während bereits am Dienstag Netz und Wandres als erste deutsche Starter deutlich bessere Werte als die Konkurrenz erzielt hatten.
Host: Wie hat die Bundestrainerin auf den Erfolg reagiert?
Guest: Monica Theodorescu lobte nach dem Wettkampf die geschlossene Mannschaftsleistung, weil eben nicht nur eine einzelne Reiterin, sondern das ganze Team überzeugt hat.
Host: Und was hat Werth selbst zu ihrem Ritt gesagt?
Guest: Sie sprach in einem Interview von einem kontrollierten Risiko, das die Mannschaft erfolgreich eingegangen sei, und betonte die gute Tagesform ihres Pferdes.
Host: Was steht als Nächstes an bei der WM?
Guest: Die nächsten Medaillenentscheidungen stehen für Freitag im Grand Prix Spezial an.
Host: Wer gilt dort als Titelanwärter?
Guest: Neben Werth und Laudrup-Dufour gelten auch der belgische Europameister Justin Verboomen sowie die amtierende Weltmeisterin Lottie Fry aus Großbritannien als aussichtsreich.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!