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Deutschland und Großbritannien vereinbaren engere Cyberabwehr
Bei seinem ersten Berlin-Besuch vereinbart der britische Premierminister Andy Burnham mit Kanzler Friedrich Merz engere Zusammenarbeit gegen Cyberangriffe und hybride Bedrohungen. Beide Länder setzen zudem den deutsch-britischen Freundschaftsvertrag offiziell in Kraft.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Deutschland und Großbritannien vereinbaren engere Cyberabwehr.
Host: Großbritanniens Premierminister Andy Burnham war zu seinem Antrittsbesuch in Berlin, und dabei haben Deutschland und Großbritannien beschlossen, enger gegen Cyberangriffe zusammenzuarbeiten.
Guest: Ja, genau. Sie wollen Informationen austauschen und ihre Überwachung koordinieren, weil hybride Bedrohungen immer größer werden.
Host: Was sind diese hybriden Bedrohungen eigentlich?
Guest: Dazu gehören Cyberangriffe, Sabotage und andere Angriffe, die nicht direkt militärisch sind, aber trotzdem gefährlich.
Host: Aus der Downing Street hieß es, dass vor allem Russland eine Gefahr darstellt.
Guest: Richtig, weil sich diese Gefahr über ganz Europa ausbreitet und die gemeinsame Sicherheit bedroht.
Host: Burnham hat gesagt, dass Angriffe auf Infrastruktur und Wirtschaft keine abstrakte Gefahr mehr sind.
Guest: Genau, sie wirken bis in Privathaushalte und Arbeitsplätze hinein und sollen Gesellschaften schwächen und spalten.
Host: Neben dem Thema Cyberabwehr haben Merz und Burnham auch einen Vertrag unterschrieben, oder?
Guest: Ja, sie haben den deutsch-britischen Freundschaftsvertrag offiziell in Kraft gesetzt, indem sie die Ratifizierungsurkunden ausgetauscht haben.
Host: Dieser Vertrag heißt auch Kensington-Vertrag und wurde schon im Juli 2025 unterschrieben.
Guest: Stimmt, damals noch von Burnhams Vorgänger Keir Starmer.
Host: Gibt es auch einen Aktionsplan dazu?
Guest: Ja, einen Plan mit 17 Punkten. Er soll die Kooperation in Wissenschaft, Technologie, Verteidigung und Wirtschaft vertiefen.
Host: Interessant ist auch, dass Burnham über eine mögliche Rückkehr in die EU gesprochen hat.
Guest: Ja, er ist der erste britische Regierungschef seit dem Brexit, der das offen gemacht hat. Er sagte, der Brexit habe mehr Schaden als Nutzen gebracht.
Host: Wie hat die Bundesregierung darauf reagiert?
Guest: Zurückhaltend positiv. Sie sagte aber auch, dass die Entscheidung bei London liegt.
Host: Und wie wichtig ist Deutschland wirtschaftlich für Großbritannien?
Guest: Sehr wichtig. Deutschland ist der zweitgrößte Handelspartner und trägt rund 183 Milliarden Euro zur britischen Wirtschaft bei.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!