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Dritte Messerattacke an polnischer Schule binnen einer Woche
In Polen gab es innerhalb einer Woche drei Messerattacken an Schulen. Mehrere Menschen wurden verletzt, eine Frau starb. Die Regierung schloss fast 60 Schulen.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Dritte Messerattacke an polnischer Schule binnen einer Woche.
Host: Am Freitag kam es in Warschau bereits zur dritten Messerattacke an einer polnischen Schule innerhalb weniger Tage.
Guest: Ja, das ist wirklich alarmierend. Eine 21-jährige Schülerin griff im Sekretariat einer Schule für Jugendliche und Erwachsene drei junge Frauen an, die dort nur Unterlagen abgeben wollten.
Host: Wie schwer wurden die Opfer verletzt?
Guest: Eine 17-Jährige erlitt Schnittverletzungen an den Armen und musste ins Krankenhaus gebracht werden, während zwei weitere Frauen, 17 und 24 Jahre alt, noch am Tatort behandelt werden konnten.
Host: Wurde die Angreiferin sofort gestoppt?
Guest: Genau, ein Schulmitarbeiter entwaffnete sie und übergab sie der Polizei, die daraufhin gerufen wurde.
Host: Kannten sich Täterin und Opfer eigentlich?
Guest: Nein, laut einem Polizeisprecher kannten sie sich nicht, und das Motiv bleibt bislang völlig unklar.
Host: Gibt es einen Zusammenhang mit den beiden vorherigen Angriffen?
Guest: Die Polizei schließt das vorerst aus, obwohl die zeitliche Nähe natürlich Fragen aufwirft.
Host: Was ist denn am Mittwoch passiert?
Guest: Ein 19-Jähriger verletzte an einer Berufsschule in Ostroleka, rund 100 Kilometer nördlich von Warschau, neun Menschen mit einem Messer, zwei davon schwer.
Host: Und am Donnerstag gab es sogar einen Toten, oder?
Guest: Leider ja. Bei einem Angriff auf eine Grundschule in Leszczydol-Nowiny tötete ein 15-Jähriger die Hausmeisterin der Schule, und zwei weitere Personen wurden verletzt.
Host: Ministerpräsident Tusk hat dazu etwas Erschreckendes berichtet.
Guest: Stimmt, der Jugendliche habe während der Tat einen Helm mit montierter Kamera getragen, damit der Angriff gefilmt werden konnte.
Host: Polen gilt doch eigentlich als vergleichsweise sicheres Land.
Guest: Genau, deshalb hat diese Häufung von Gewalttaten an Schulen landesweit so große Besorgnis ausgelöst.
Host: Was tun die Ermittlungsbehörden jetzt?
Guest: Sie prüfen zahlreiche Drohungen, Ankündigungen, Fotos und Videos, die im Internet veröffentlicht wurden und überwiegend von Jugendlichen stammen sollen.
Host: Wie viele Fälle werden denn aktuell untersucht?
Guest: Es laufen 231 Ermittlungsverfahren, und 76 Personen wurden bereits festgenommen.
Host: Welche Konsequenzen hatte das für den Schulbetrieb am Freitag?
Guest: Fast 60 Schulen blieben geschlossen, wie das Bildungsministerium mitteilte, während zahlreiche andere Einrichtungen ihre Zugangskontrollen verschärften.
Host: Das zeigt, wie ernst die Lage genommen wird.
Guest: Absolut, denn die Sicherheit von Schülerinnen, Schülern und Personal muss jetzt oberste Priorität haben.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!