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Ebola in Kongo: Deutschland, EU und UN erhöhen Hilfe
In der Demokratischen Republik Kongo gibt es einen großen Ebola-Ausbruch. Deutschland, die EU und die UN geben mehr Geld und Hilfe, um das Virus zu stoppen.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Deutschland, EU und UN stocken Hilfen gegen Ebola-Ausbruch im Kongo auf.
Host: Die Lage in der Demokratischen Republik Kongo ist im Moment wirklich dramatisch.
Guest: Ja, laut WHO haben sich innerhalb von drei Monaten mehr als 5.000 Menschen infiziert, genau 5.021 Fälle.
Host: Und die Regierung meldet schon 2.325 Todesfälle. Das ist eine sehr hohe Sterblichkeit.
Guest: Deshalb spricht Ministerin Alabali-Radovan vom schwersten Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Landes.
Host: Sie hat gegenüber dem rbb gesagt, dass die Situation absolut dramatisch sei.
Guest: Deshalb kündigte sie zusätzliche elf Millionen Euro an.
Host: Wie unterstützt Deutschland denn konkret vor Ort?
Guest: Mit technischer Ausrüstung und mobilen Laboren. Außerdem bildet Deutschland Gesundheitspersonal für die Aufklärungsarbeit aus.
Host: Das Virus wurde ja schon in sechs Provinzen im Nordosten nachgewiesen.
Guest: Ja, am stärksten betroffen ist die Provinz Ituri.
Host: Gibt es Probleme beim Einsatz vor Ort?
Guest: Ja, bewaffnete Auseinandersetzungen behindern den Zugang zur Bevölkerung stark.
Host: Was macht die Europäische Union?
Guest: Sie liefert Schnelltests und Diagnosegeräte im Wert von 2,5 Millionen Euro. Die ersten Lieferungen kommen noch im August.
Host: Auch die Vereinten Nationen helfen jetzt mehr, oder?
Guest: Ja, sie stellen zusätzlich 30,5 Millionen Dollar bereit, also rund 26,4 Millionen Euro.
Host: Was sagt UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher zur Lage?
Guest: Er warnt, dass der Ausbruch außer Kontrolle geraten könnte, weil es die am schnellsten fortschreitende Epidemie ist, die je registriert wurde.
Host: Wie viele Menschen sterben im Durchschnitt?
Guest: Etwa alle 30 Minuten stirbt ein Mensch an der Krankheit.
Host: Kann die internationale Hilfe da überhaupt noch mithalten?
Guest: Fletcher mahnt, dass die Hilfsmaßnahmen mit dem Tempo der Ausbreitung nicht mehr Schritt halten können.
Host: Wie überträgt sich Ebola eigentlich?
Guest: Über Körperflüssigkeiten. Es verursacht Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall und innere Blutungen.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!