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B2
Eltern fahren in Urlaub – Kinder allein zu Hause
Ein Elternpaar aus Trieste flog nach Sharm el-Sheikh, um einen Geburtstag zu feiern. Sie ließen ihre fünf minderjährigen Kinder allein zu Hause. Eine Lehrerin bemerkte die Situation und informierte das Sozialamt. Die Kinder wurden zuerst ins Krankenhaus und dann in ein Heim gebracht.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Fünf Kinder allein zu Hause – Eltern im Urlaub am Roten Meer.
Host: Die Eltern fuhren also einfach in den Urlaub nach Sharm el-Sheikh, während ihre fünf minderjährigen Kinder allein zu Hause blieben.
Guest: Genau. Anlass war ein Geburtstag, den sie feiern wollten. Das Paar hatte die Reise nur für sich geplant – keine Flugtickets für die Kinder.
Host: Und das haben sie sogar in sozialen Medien dokumentiert?
Guest: Ja, mit Fotos und Posts. Während die Eltern am Roten Meer Urlaub machten, waren die Kinder auf sich allein gestellt.
Host: Wie ist die Sache dann aufgeflogen?
Guest: Eine Lehrerin hat etwas bemerkt – wahrscheinlich durch Erzählungen eines der Kinder. Sie hat dann den Fall den Sozialdiensten der Gemeinde gemeldet.
Host: Das war also eine entscheidende Rolle der Schule.
Guest: Absolut. Ohne diese Lehrerin wäre der Fall vielleicht noch viel länger unentdeckt geblieben. Nach ihrer Meldung wurde ein Ortstermin zusammen mit dem Justizpolizeikorps der Ortspolizei durchgeführt.
Host: Und was passierte dann mit den Kindern?
Guest: Schutzmaßnahmen wurden sofort aktiviert. Die fünf Minderjährigen wurden von der Familie getrennt und in eine Gemeinschaftseinrichtung verlegt.
Host: Wo hat das alles stattgefunden?
Guest: In Triest. Die Familie lebt in einem Außenbezirk der Stadt.
Host: Wurden die Kinder zuerst medizinisch untersucht?
Guest: Ja. Sie wurden zunächst ins IRCCS Burlo Garofolo gebracht, ein Kinder- und Mutterkrankenhaus, damit überprüft werden konnte, ob es ihnen gut geht.
Host: Und dann?
Guest: Gleichzeitig wurde die Staatsanwaltschaft für Minderjährige informiert und die Sozialdienste begannen, nach einer geeigneten Unterkunft für alle fünf zu suchen.
Host: Konnten alle Kinder zusammenbleiben?
Guest: Ja, alle wurden in derselben Einrichtung untergebracht – in einer Gemeinschaft im Provinzgebiet. Das war wichtig, damit sie auch weiterhin zur Schule gehen konnten.
Host: Wie alt sind die Kinder ungefähr?
Guest: Die Jüngsten besuchen die Grundschule, das älteste Kind geht auf eine weiterführende Schule.
Host: Wurden die Eltern über die Situation informiert?
Guest: Ja. Die Eltern wurden informiert und es wurde ihnen ermöglicht, ihre Kinder zu besuchen.
Host: Was sagen die Behörden zu dem Fall?
Guest: Der Stadtrat für Sozialpolitik, Massimo Tognolli, sprach von einem elterlichen Begleitprogramm. Das Ziel ist, so schnell wie möglich die Voraussetzungen zu schaffen, damit die Familie wieder zusammengeführt werden kann.
Host: Hat er das Klima als angespannt beschrieben?
Guest: Im Gegenteil. Er bezeichnete es als versöhnlich und sagte, es habe keine unangemessenen Reaktionen gegeben.
Host: Gab es neben den Kindern noch andere Lebewesen in der Wohnung?
Guest: Ja, auch Haustiere wurden in der Wohnung gefunden. Die Stadt Triest hat für sie ebenfalls geeignete Einrichtungen organisiert, die für ihre Pflege und Sicherheit sorgen.
Host: Also hat die Gemeinde auch für die Tiere gesorgt.
Guest: Genau. Das zeigt, dass die Behörden sich umfassend um die gesamte Situation gekümmert haben.
Host: Bleibt die Frage, ob die Eltern rechtliche Konsequenzen zu befürchten haben.
Guest: Dazu halten die zuständigen Organe maximale Verschwiegenheit. Über laufende Ermittlungen wurde nichts bekanntgegeben.
Host: Obwohl die Eltern informiert wurden und die Kinder besuchen dürfen, ist das Verfahren also noch nicht abgeschlossen.
Guest: Richtig. Der Fokus liegt derzeit auf der Sicherheit und dem Wohlbefinden der Kinder, während parallel an einer Familienzusammenführung gearbeitet wird.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!