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Flutkatastrophe im Himalaya: Zahl der Toten steigt auf 750
Nach der Sturzflut zwischen Nepal und China steigt die Zahl der Toten auf 750. Viele Menschen sind noch vermisst, auch Deutsche. In Nepal suchen Retter Bauarbeiter in einem Tunnel.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Flutkatastrophe im Himalaya: Zahl der Toten steigt auf 750.
Host: Die Zahl der Toten nach der Sturzflut im Himalaya ist jetzt auf 750 gestiegen.
Guest: Ja, fünf Tage nach der Flut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China.
Host: Nepal hat 734 Leichen geborgen, China 16 Tote in Tibet.
Guest: Genau, und in China sind noch 546 Menschen vermisst.
Host: Sind auch Deutsche darunter?
Guest: Ja, drei deutsche Staatsbürger werden in China vermisst, acht weitere in Nepal.
Host: Das Auswärtige Amt sprach vorher von einer hohen einstelligen Zahl.
Guest: Stimmt. Unklar ist, ob es jetzt mehr sind oder ob Personen doppelt gezählt wurden.
Host: Eine Reisegruppe war doch auch am Grenzübergang Gyirong unterwegs.
Guest: Ja, sie wollte mit einem nepalesischen Veranstalter nach Nepal.
Host: Welche anderen Länder sind betroffen?
Guest: Aus den USA werden 18 Personen vermisst, aus Großbritannien 15, außerdem einzelne aus Frankreich, Spanien, Portugal und den Niederlanden.
Host: Und in Nepal werden noch mehr als 2400 Menschen gesucht.
Guest: Deshalb liegt die Gesamtzahl der Vermissten bei etwa 3000.
Host: Was passiert bei den Rettungsarbeiten in Nepal?
Guest: Teams versuchen, Bauarbeiter zu erreichen, die im Tunnel eines Wasserkraftwerks eingeschlossen sind.
Host: Wie viele Arbeiter werden dort vermisst?
Guest: Insgesamt 933. Die Regierung glaubt, dass mehr als hundert noch leben.
Host: Warum ist die Rettung so schwierig?
Guest: Weil es die ganze Nacht regnet und die Flusspegel steigen.
Host: Gibt es neue Warnungen?
Guest: Ja, vor Überschwemmungen durch den Fluss Bhotekoshi, besonders in Rasuwa, Nuwakot und Dhading.
Host: Was hat die Katastrophe ausgelöst?
Guest: Ein Gletscher ist im Grenzgebiet abgebrochen. Die Flutwelle floss über den Bhotekoshi nach Tibet und dann zurück nach Nepal.
Host: Und zerstörte dabei Häuser, Brücken und Wasserkraftwerke.
Guest: Genau, die Schäden sind riesig.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!