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Füllkrug kehrt mit Werder zum BVB zurück
Niclas Füllkrug spielt mit Werder Bremen gegen seinen früheren Verein Borussia Dortmund. Gegen den BVB hat er noch nie getroffen.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Füllkrug kehrt mit Werder zum BVB zurück.
Host: Dieses Rückspiel nach Dortmund dürfte für Füllkrug emotional ziemlich aufgeladen sein, oder?
Guest: Absolut, zumal er seit seinem Abschied vom BVB im Sommer 2024 noch kein einziges Mal wieder im Dortmunder Stadion gespielt hat.
Host: Und dabei war seine Zeit dort ja alles andere als unbedeutend – er kam schließlich als Bundesliga-Torschützenkönig nach Dortmund.
Guest: Genau, und er erreichte mit dem Verein sogar das Champions-League-Finale, das er allerdings knapp verlor – insofern bleibt da sicher auch ein bitterer Nachgeschmack.
Host: Wenn man sich seine Karrierezahlen ansieht, wirkt die Bilanz gegen ausgerechnet den BVB fast kurios: 167 Tore insgesamt, unter anderem gegen Paris Saint-Germain, Manchester City, Spanien und Peru.
Guest: Während er gegen praktisch jeden namhaften Gegner getroffen hat, blieb er ausgerechnet gegen Dortmund in sieben Versuchen ohne Treffer.
Host: Am Freitag wird es nun der achte Anlauf sein. Glaubst du, dass ihn das zusätzlich unter Druck setzt?
Guest: Möglich, obwohl er selbst betont, dass persönliche Erinnerungen erst nach dem Abpfiff Thema sein sollen – vorrangig gehe es ihm um die drei Punkte.
Host: Das klingt nach einer bewussten Strategie, um sich nicht von der emotionalen Komponente ablenken zu lassen.
Guest: Zumal die Ausgangslage sportlich auch keineswegs einfach ist: Der BVB führt die Tabelle derzeit ungeschlagen an.
Host: Und dann kommt noch die Atmosphäre dazu – rund 25.000 Zuschauer werden auf der Südtribüne erwartet, der sogenannten Gelben Wand.
Guest: Die ja als besonders laut gilt. Für einen Rückkehrer wie Füllkrug dürfte das eine zusätzliche Kulisse sein, mit der er erst einmal zurechtkommen muss.
Host: Schauen wir auf seinen Weg seit dem Abschied: Nach Dortmund ging es zunächst zu West Ham United nach London.
Guest: Dort allerdings ohne großen Erfolg, ebenso wenig wie anschließend beim AC Mailand.
Host: Erst in diesem Sommer kehrte er zu seinem Heimatverein Werder Bremen zurück.
Guest: Und seither läuft es für ihn merklich besser – er traf unter anderem gegen den Lüneburger SK, RB Leipzig, den 1. FC Köln und den FC Augsburg.
Host: Passt das zu Werders Gesamtbild in dieser Saison?
Guest: Durchaus, die Mannschaft steht insgesamt besser da, als vielfach erwartet wurde.
Host: Allerdings gab es zuletzt doch einen deutlichen Rückschlag.
Guest: Ja, während der Länderspielpause verlor Werder ein Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten FC Twente Enschede – und zwar mit 0:7.
Host: Das ist ein wirklich deutliches Ergebnis für ein Testspiel.
Guest: Laut Augenzeugen soll Füllkrug dabei auch sichtbar frustriert reagiert haben, was angesichts der Höhe der Niederlage nicht überrascht.
Host: Wie hat der Trainer darauf reagiert?
Guest: Miron Thioune fordert von seinem Team nun ausdrücklich eine klare Reaktion, offenbar auch, um das Ergebnis nicht nachwirken zu lassen.
Host: Und Füllkrug selbst?
Guest: Er kündigte an, dass sich der BVB auf eine kampfbereite Werder-Mannschaft einstellen müsse – also eher trotzige Entschlossenheit statt Verunsicherung.
Host: Gibt es personelle Fragezeichen für Dortmund?
Guest: Durchaus, im Bremer Kader gab es während der Länderspielpause mehrere Ausfälle, und ob Torhüter Hein überhaupt zum Einsatz kommen kann, war zuletzt noch offen.
Host: Das wäre dann gleich eine weitere Unbekannte zusätzlich zur emotionalen Rückkehr.
Guest: Genau, insofern dürfte dieses Spiel auf mehreren Ebenen spannend werden – sportlich wegen der Tabellensituation, personell wegen der Ausfälle und menschlich wegen Füllkrugs Vergangenheit beim BVB.
Host: Trotzdem bleibt die Frage, ob er sich von alldem tatsächlich so klar abgrenzen kann, wie er es ankündigt.
Guest: Das wird sich wohl erst im Spiel selbst zeigen – spätestens beim achten Versuch, gegen seinen früheren Verein endlich doch noch zu treffen.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!