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Füllkrug trifft spät: Werder holt Remis bei Borussia Dortmund
Werder Bremen trennt sich 2:2 von Borussia Dortmund. Niclas Füllkrug trifft spät und rettet einen Punkt gegen seinen alten Verein.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Füllkrug trifft spät: Werder holt Remis bei Borussia Dortmund.
Host: Diese Nachspielzeit bei Borussia Dortmund muss für die Bremer ein Gänsehautmoment gewesen sein, oder?
Guest: Absolut, zumal Dortmund fast die gesamte Partie über klar dominierte und erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch der Ausgleich fiel.
Host: Und das ausgerechnet durch Niclas Füllkrug, der selbst bis vor dieser Saison für den BVB gespielt hat.
Guest: Genau, insofern war dieses Tor für ihn sicherlich mit besonderen Emotionen verbunden, erstmals traf er damit gegen seinen ehemaligen Verein.
Host: Wie würdest du den Spielverlauf insgesamt beschreiben? Die erste Halbzeit blieb ja torlos.
Guest: Richtig, Dortmund kam zwar nach etwa 30 Minuten besser ins Spiel, scheiterte aber wiederholt an Bremens Torhüter Karl Hein, unter anderem bei Versuchen von Sabitzer und Beier.
Host: Das heißt, Hein hat das 0:0 zur Pause im Grunde allein gerettet?
Guest: Man kann es so sehen, obwohl natürlich auch die Bremer Abwehr insgesamt kompakt stand.
Host: Nach der Pause erhöhte Dortmund den Druck noch einmal deutlich, folglich fielen dann auch die beiden Führungstore.
Guest: Genau, in der 80. Minute traf Daniel Svensson nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und einem abgefälschten Schuss von Fabio Silva zum 1:0.
Host: Und kaum fünf Minuten später legte Nico Schlotterbeck mit einem Kopfball das 2:0 nach.
Guest: Richtig, zu diesem Zeitpunkt schien die Partie eigentlich entschieden, zumal Dortmund bis dahin die gesamten ersten vier Spieltage gewonnen hatte.
Host: Umso überraschender dann die Schlussphase. Wie kam es zu dieser Wende?
Guest: Zunächst verkürzte Ludovit Reis in der 88. Minute per Distanzschuss auf 1:2, was Dortmund offenbar verunsicherte.
Host: Und dann kam, wie bereits erwähnt, Füllkrug in der Nachspielzeit.
Guest: Genau, nach einer Freistoßflanke köpfte er zum 2:2-Endstand ein, bereits sein viertes Tor in vier aufeinanderfolgenden Spielen.
Host: Das ist eine beeindruckende Serie für einen Mittelstürmer.
Guest: Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass Werder insgesamt seit vier Spielen ungeschlagen ist, was für eine stabile Form spricht.
Host: Es gab ja wohl auch schon gegen Augsburg eine ähnliche Aufholjagd?
Guest: Ja, da lag Bremen sogar zwei Tore zurück und drehte die Partie trotzdem noch zum Sieg, insofern passt dieses Remis in ein größeres Muster.
Host: Wie hat Trainer Niko Kovac die Niederlage, beziehungsweise das Unentschieden, eingeordnet?
Guest: Er kritisierte vor allem, dass seine Mannschaft den Gegner fast die gesamte Spielzeit dominiert, die Partie in den letzten Minuten aber komplett aus der Hand gegeben habe.
Host: Das klingt nach einer gewissen Enttäuschung, gerade weil es der erste Punktverlust der Saison war.
Guest: Durchaus, während Dortmund bislang makellos war, zeigt dieses Spiel nun, dass auch defensive Stabilität in der Schlussphase keine Selbstverständlichkeit ist.
Host: Was sagt dieses Ergebnis deiner Meinung nach über die Mentalität von Werder Bremen aus?
Guest: Es deutet darauf hin, dass die Mannschaft auch in aussichtslosen Situationen nicht aufgibt, was sich ja bereits beim Spiel gegen Augsburg gezeigt hat.
Host: Und für Füllkrug persönlich dürfte die Rückkehr nach Bremen damit bislang ziemlich gelungen verlaufen.
Guest: Definitiv, vier Tore in vier Spielen sprechen für sich, zumal er mit diesem speziellen Treffer gegen seinen Ex-Verein noch einmal ein Zeichen gesetzt hat.
Host: Wie geht es für beide Mannschaften nun weiter?
Guest: Dortmund tritt am kommenden Samstagnachmittag bei Union Berlin an, während Werder zur gleichen Zeit den SC Paderborn empfängt.
Host: Erwartest du, dass Dortmund diesen Rückschlag schnell verarbeitet?
Guest: Das ist schwer zu sagen, allerdings zeigt die Kritik von Kovac, dass intern wohl schon an der mangelnden Abgeklärtheit in der Schlussphase gearbeitet werden dürfte.
Host: Und Werder dürfte mit diesem Rückenwind durchaus selbstbewusst gegen Paderborn auflaufen.
Guest: Davon würde ich ausgehen, vier ungeschlagene Spiele in Folge sind schließlich kein Zufall.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!