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IWF korrigiert deutsche Wachstumsprognose deutlich nach oben
Der IWF erwartet jetzt ein stärkeres Wirtschaftswachstum für Deutschland. Grund dafür sind stabile Industriestaaten und hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über IWF korrigiert deutsche Wachstumsprognose deutlich nach oben.
Host: Der IWF hat seine Wachstumsprognose für Deutschland deutlich nach oben korrigiert.
Guest: Ja, das ist eine große Überraschung. Der IWF erwartet jetzt ein Plus von 1,3 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt.
Host: Und im Sommer war die Zahl noch viel niedriger, oder?
Guest: Genau, im Juli hatte der IWF noch einen Wert veranschlagt, der 0,6 Prozentpunkte niedriger war.
Host: Das bedeutet, die neue Prognose passt jetzt zur Einschätzung der Bundesregierung.
Guest: Richtig, beide liegen jetzt auf einer Linie.
Host: Wie sieht es für 2027 aus?
Guest: Für 2027 rechnet der IWF mit einem etwas schwächeren Wachstum von 1,1 Prozent, aber das ist noch solide.
Host: Ist das eine Verbesserung gegenüber der letzten Prognose?
Guest: Ja, eine leichte Anhebung um 0,1 Punkte.
Host: Und wie sieht die Weltwirtschaft insgesamt aus?
Guest: Der IWF erwartet ein globales Wachstum von 3,1 Prozent, also 0,1 Punkte mehr als zuletzt.
Host: Was ist mit der Eurozone?
Guest: Dort hat der Fonds seine Erwartung sogar um 0,2 Punkte auf 1,1 Prozent angehoben, obwohl der Krieg um den Iran Unsicherheit bringt.
Host: Warum korrigiert der IWF seine Prognose nach oben?
Guest: Weil die Industriestaaten trotz höherer Energiepreise ihre Wirtschaftsleistung stabil halten konnten.
Host: Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei?
Guest: Eine wichtige. Die Investitionen in Künstliche Intelligenz steigen kräftig und treiben das Wachstum an.
Host: Profitieren alle Länder gleich davon?
Guest: Nein, ärmere Länder profitieren kaum von diesem Investitionsboom und leiden stärker unter den höheren Energiekosten.
Host: Deshalb beschreibt der IWF die Lage als gespalten.
Guest: IWF-Chefökonomin Silvana Tenreyro sagt, die Weltwirtschaft sei bisher robust gewesen, aber die Stabilität gerate zunehmend unter Druck.
Host: Überwiegen eher die Risiken oder die Chancen?
Guest: Nach ihrer Einschätzung überwiegen derzeit die Risiken, die das Wachstum bremsen könnten.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!