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Lebenslange Haft nach Autoanschlag auf Verdi-Demonstration in München
Ein Mann ist in München zu lebenslanger Haft verurteilt. Er ist mit einem Auto in eine Demonstration von Verdi gefahren. Eine Mutter und ihr Kind sind gestorben, viele Menschen wurden verletzt.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Lebenslange Haft nach Autoanschlag auf Verdi-Demonstration in München.
Host: Das Oberlandesgericht München hat den Angeklagten Farhad N. zu lebenslanger Haft verurteilt.
Guest: Ja, das Urteil kam am 6. August 2026, wegen Mordes und versuchten Mordes.
Host: Was genau hatte der Mann gemacht?
Guest: Er war am 13. Februar 2025 mit einem Auto absichtlich in eine Demonstration von Verdi gefahren.
Host: Das war in München, oder?
Guest: Genau, in der bayerischen Landeshauptstadt.
Host: Wie viele Menschen sind gestorben?
Guest: Eine 37-jährige Mutter und ihr zweijähriges Kind starben bei dem Anschlag.
Host: Und wie viele wurden verletzt?
Guest: Mehr als 40 Menschen wurden verletzt, einige sehr schwer.
Host: Das Gericht hat auch die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Was bedeutet das?
Guest: Das bedeutet, dass eine Entlassung auf Bewährung nach 15 Jahren viel schwerer wird.
Host: Der Verurteilte muss also länger im Gefängnis bleiben, weil das Gericht die Schuld als besonders schwer einstuft.
Guest: Genau. Normalerweise prüft man nach 15 Jahren eine Entlassung, aber hier wird das erschwert.
Host: Warum hat der Mann die Tat begangen?
Guest: Laut Anklage handelte er aus übersteigerter religiöser Motivation.
Host: Was heißt das konkret?
Guest: Er wollte als Reaktion auf das Leid von Muslimen in islamisch geprägten Ländern willkürlich Menschen in Deutschland angreifen.
Host: Wie lange hat der Prozess gedauert?
Guest: Der Prozess vor dem Staatsschutzsenat hat Monate gedauert.
Host: Waren Angehörige der Opfer auch beteiligt?
Guest: Ja, sie traten als Nebenkläger auf. Für viele bedeutet das Urteil einen Abschluss, aber keinen Trost.
Host: Kann die Verteidigung noch etwas tun?
Guest: Ja, sie kann Revision beim Bundesgerichtshof einlegen. Dann wird das Urteil nicht neu verhandelt, sondern nur auf Rechtsfehler geprüft.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!