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Lehrerin in Italien angegriffen: Chiara Mocchi will zurückkehren
Ein dreizehnjähriger Schüler hat seine Lehrerin Chiara Mocchi in Italien mit einem Messer verletzt. Er hat die Tat gefilmt und das Video auf Telegram geteilt. Chiara sagt, sie hat keine Angst und will wieder unterrichten.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Eine Lehrerin wird von einem Schüler angegriffen.
Host: Eine Lehrerin in Italien wurde von einem dreizehnjährigen Schüler mit einem Messer angegriffen. Was wissen wir über den Vorfall?
Guest: Die Lehrerin heißt Chiara Mocchi. Sie wurde an ihrer Schule in der Nähe von Bergamo attackiert. Der Schüler hat die Tat gefilmt und das Video in sozialen Medien geteilt.
Host: Hat sie sich dazu geäußert?
Guest: Ja, sie hat einen Brief diktiert. In dem Brief schrieb sie, dass sie weder Wut noch Angst in ihrem Herzen trägt. Sie möchte wieder unterrichten und an junge Menschen glauben.
Host: Was war das Motiv des Jungen?
Guest: Er hatte vorher auf Telegram geschrieben, dass er seine Französischlehrerin töten wollte. Er sagte, dass sie ihn vor allen demütigte und schlechte Kommentare über ihn machte.
Host: Hat er die Tat also geplant?
Guest: Ja. Er schrieb ein Dokument auf Englisch mit dem Titel 'Manifesto - soluzione finale'. Darin erklärte er, dass er nicht bestraft werden kann, weil er erst dreizehn Jahre alt ist.
Host: Wusste er also, dass er rechtlich keine Konsequenzen fürchten muss?
Guest: Genau. In Italien liegt das Mindestalter für strafrechtliche Verantwortung bei vierzehn Jahren. Das hat er bewusst in seinem Text erwähnt.
Host: Wie hat er die Tat gefilmt?
Guest: Er hat das Handy um den Hals gehängt. Deshalb ist das Video sehr unruhig und verwackelt. Es dauert weniger als zwei Minuten, und das Display zeigte 7:41 Uhr.
Host: Was hat der Junge über sich selbst gesagt?
Guest: Er sagte, dass er nicht viele Freunde hat, weil die meisten ihn seltsam oder unerträglich finden. Er schrieb außerdem, dass Regeln brechen das größte Vergnügen seines Lebens ist.
Host: Was war der Auslöser für den Angriff?
Guest: Er selbst sagte, dass eine Prüfung über Aufmerksamkeitsstörungen der Auslöser war. Er wollte zuerst seinen Vater töten, hatte dann aber nicht den Mut dazu.
Host: Wo befindet sich der Junge jetzt?
Guest: Er lebt jetzt in einer geschützten Einrichtung. Bei der Befragung wirkte er von der Realität losgelöst, wie sein Anwalt erklärte.
Host: Und was plant Chiara Mocchi nach allem?
Guest: Sie will zurückkehren. Ihr Brief zeigt, dass sie trotz des Angriffs weiter an ihre Schüler glaubt und wieder unterrichten möchte.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!