ListenYourNews
B2
Massiver Drohnenangriff auf Moskauer Region
In der Nacht zum 18. August 2026 gab es einen großen Drohnenangriff auf die Region Moskau. 620 Drohnen flogen auf die Region zu, die Luftabwehr zerstörte etwa 180 davon. Ein Lagerhaus von Wildberries wurde wieder getroffen, auch Wohnhäuser und ein Kraftwerk wurden beschädigt. Die russische Botschaft in London droht Großbritannien mit Konsequenzen wegen britischer Drohnen in der Ukraine.
Start this lesson →
📖 ReadA podcast dialogue written for your level
🎧 ListenNative-sounding audio, adjustable speed
✅ QuizCheck what you understood
🎙 SpeakAn AI teacher corrects your answer
Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Massiver Drohnenangriff auf Moskauer Region.
Host: In der Nacht zum 18. August 2026 wurde die Moskauer Region mit einer sehr großen Zahl von Drohnen angegriffen, oder?
Guest: Genau, Bürgermeister Sergej Sobjanin sprach von insgesamt 620 Drohnen, die sich auf die Region zubewegt hätten.
Host: Wie viele davon wurden denn abgefangen?
Guest: Rund 180 Drohnen sollen von der russischen Luftabwehr im Raum Moskau zerstört worden sein.
Host: Das bedeutet aber, dass ein großer Teil offenbar nicht abgefangen wurde.
Guest: Richtig, obwohl Sobjanin nicht mitteilte, ob und in welchem Umfang weitere Flugkörper ihr Ziel erreichten.
Host: Gab es denn konkrete Folgen für den Flugverkehr?
Guest: Ja, der Flugbetrieb an den Hauptstadtflughäfen wurde zeitweise unterbrochen, weil die Situation als zu gefährlich eingeschätzt wurde.
Host: Der Gouverneur der Region, Andrej Worobjow, hat ja auch über Telegram berichtet.
Guest: Genau, er teilte mit, dass erneut ein Lagerhaus von Wildberries getroffen worden sei.
Host: Wildberries – das ist doch dieser große russische Onlinehändler.
Guest: Ja, das Unternehmen gilt in Russland als eine Art Pendant zum US-Konzern Amazon.
Host: Und warum wird ausgerechnet dieses Lager angegriffen?
Guest: Die ukrainische Seite wirft Wildberries vor, Ausrüstung an die russischen Streitkräfte zu liefern, darunter auch Bauteile für Drohnen.
Host: Ist das der erste Angriff auf ein Wildberries-Lager?
Guest: Nein, bereits in den vergangenen Wochen waren mehrere Lager des Unternehmens Ziel von Angriffen, bei denen zum Teil große Brände ausbrachen.
Host: Wurde das Feuer diesmal schnell gelöscht?
Guest: Laut Worobjow ja, das Feuer konnte demnach bereits gelöscht werden.
Host: Gab es sonst noch Schäden in der Region?
Guest: Zusätzlich wurden Wohngebäude, Geschäfte sowie ein Kraftwerk beschädigt, wobei Worobjow keine näheren Angaben zum Ausmaß machte.
Host: Das trifft also nicht nur Wildberries selbst, sondern auch andere.
Guest: Genau, betroffen sind dadurch auch kleinere russische Händler, die ihre Produkte über die Plattform vertreiben.
Host: Es gibt aber noch eine zweite Geschichte, die für Spannungen sorgt.
Guest: Ja, ein Bericht der britischen Zeitung Sunday Times sorgt für diplomatischen Ärger zwischen Russland und Großbritannien.
Host: Worum geht es in dem Bericht genau?
Guest: Dem Bericht zufolge sollen zwei in Großbritannien hergestellte Drohnenmodelle, die an die Ukraine geliefert wurden, bei Angriffen auf militärische und industrielle Anlagen in Russland eingesetzt worden sein.
Host: Wie hat Russland darauf reagiert?
Guest: Die russische Botschaft in London drohte mit "Konsequenzen" und erklärte, Großbritannien müsse sich für seine militärische Unterstützung der Ukraine verantworten.
Host: Das klingt nach einer ziemlich deutlichen Drohung.
Guest: Es wurde sogar gesagt, das Land werde dafür einen "Preis" zahlen.
Host: Wie hat die britische Regierung darauf reagiert?
Guest: Ein Regierungssprecher wies die Drohungen zurück und betonte, dass Großbritannien die Ukraine weiterhin unterstützen werde.
Host: Das Land gehört ja schon seit Beginn des Krieges zu den wichtigsten Unterstützern.
Guest: Genau, seit Februar 2022 zählt Großbritannien zu den wichtigsten internationalen Unterstützern der Ukraine.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!