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A2
Mehr Anträge auf Kriegsdienstverweigerung in Deutschland
In Deutschland steigt die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung stark. Betroffen sind Reservisten, Soldaten und Menschen ohne Militärdienst. Das Recht steht im Grundgesetz.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Mehr Anträge auf Kriegsdienstverweigerung in Deutschland.
Host: Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung steigt in Deutschland stark.
Guest: Ja, das ist richtig. Von Januar bis August 2026 gab es schon 12.102 Anträge.
Host: Das ist viel mehr als im Jahr 2025.
Guest: Genau. 2025 waren es nur 3.879 Anträge im ganzen Jahr.
Host: Und im Jahr 2024?
Guest: Da waren es sogar nur 2.249 Anträge.
Host: Warum steigt die Zahl so schnell?
Guest: Viele Menschen haben Angst wegen der Sicherheitslage. Auch das neue Wehrdienstgesetz spielt eine Rolle.
Host: Wer stellt diese Anträge?
Guest: Reservisten, Soldaten, aber auch Menschen, die nie gedient haben.
Host: Wie stellt man einen Antrag?
Guest: Man schreibt einen Brief an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr. Man braucht auch eine Begründung.
Host: Das Recht steht im Grundgesetz, oder?
Guest: Ja, in Artikel 4. Man darf den Dienst an der Waffe aus Gewissensgründen verweigern.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!