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Papst Leo XIV. nach Lungenoperation auf dem Weg der Besserung
Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs. Er wurde in Rom operiert und erholt sich jetzt im Krankenhaus.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Papst Leo XIV. nach Lungenoperation wegen Krebs auf dem Weg der Besserung.
Host: Also, der Vatikan hat am Dienstagabend bestätigt, dass Papst Leo XIV. an Lungenkrebs erkrankt ist – und zwar an einem Adenokarzinom, einer der häufigsten Formen dieser Krankheit. Wie ist man darauf überhaupt gestoßen?
Guest: Interessanterweise durch Zufall, könnte man fast sagen: Bei einer Routineuntersuchung am vergangenen Sonntag wurde in seiner Lunge ein Knoten in einem frühen Stadium entdeckt. Die Ärzte rieten ihm daraufhin umgehend zu einer Operation, und er entschloss sich tatsächlich schon zwei Tage später dazu – das zeigt, wie ernst man die Sache genommen hat.
Host: Zwei Tage sind ja wirklich kurz. Was genau wurde ihm denn entfernt?
Guest: Den Ärzten zufolge wurde der untere Lappen des rechten Lungenflügels operativ entfernt, nachdem sie dort den bösartigen Knoten festgestellt hatten. Der Eingriff fand in der römischen Gemelli-Klinik statt und dauerte etwa anderthalb Stunden.
Host: Das ist ja genau die Klinik, in der schon sein Vorgänger behandelt wurde, oder?
Guest: Genau, die Gemelli-Klinik verfügt sogar über eine eigene Abteilung für Päpste im zehnten Stock, in der zuvor bereits Franziskus behandelt worden war. Insofern ist das fast schon eine traditionelle Adresse für kirchliche Oberhäupter, wenn es um medizinische Eingriffe geht.
Host: Weiß man, wer die Operation geleitet hat?
Guest: Ja, das Ärzteteam wurde von Professor Stefano Margaritora geleitet. Und nach Vatikanangaben verlief alles ohne Komplikationen – der Papst sei anschließend normal aus der Narkose aufgewacht und befinde sich nun zur Erholung in seinem Krankenzimmer.
Host: Wie lange wird die Genesung denn voraussichtlich dauern?
Guest: Nach bisherigem Stand rechnet man mit rund einer Woche. Das wirkt angesichts der Schwere des Eingriffs fast optimistisch, allerdings hat man wohl auch deshalb so schnell operiert, weil der Knoten noch in einem frühen Stadium war.
Host: Hatte er denn vorher überhaupt gesundheitliche Beschwerden?
Guest: Nein, offenbar nicht. Zuvor waren keine gesundheitlichen Beschwerden des 71-Jährigen bekannt. Er gilt als recht fit, hält sich mit Tennis und Schwimmen in Form – umso überraschender kam die Diagnose wohl für viele.
Host: Er ist ja auch insofern eine besondere Figur, weil er der erste Papst aus den USA ist.
Guest: Richtig, der gebürtige US-Amerikaner ist der erste Papst, der aus den Vereinigten Staaten stammt. Das macht die Nachricht natürlich auch über die katholische Welt hinaus zu einem Thema mit besonderer Aufmerksamkeit.
Host: Welche Auswirkungen hat der Klinikaufenthalt denn auf seinen Terminkalender?
Guest: Sämtliche Audienzen wurden bis Mitte kommender Woche abgesagt. Darunter fällt auch seine Teilnahme am Abschlussgottesdienst eines internationalen Bischofstreffens zu Ehe und Familie, das an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz hätte stattfinden sollen.
Host: Und die für November geplante Reise – findet die trotzdem statt?
Guest: Das ist aktuell noch offen, aber geplant ist sie weiterhin: eine knapp zweiwöchige Reise nach Uruguay, Argentinien und Peru, also ausgerechnet in jene Länder, in denen er früher selbst als Missionar und Bischof tätig war. Man wird sehen müssen, ob sein Gesundheitszustand das zulässt.
Host: Gab es schon Reaktionen von politischer oder kirchlicher Seite?
Guest: Ja, durchaus. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wünschte ihm eine vollständige und rasche Genesung und würdigte dabei ausdrücklich seine Stimme zu gesellschaftlichen Fragen weltweit. Auch Bischof Heiner Wilmer, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, sicherte ihm Gebete und gute Wünsche zu.
Host: Das zeigt ja, welche Bedeutung seine Gesundheit weit über den Vatikan hinaus hat – schließlich steht er an der Spitze von weltweit rund 1,4 Milliarden Katholiken.
Guest: Genau, und deshalb wird seine Genesung in den kommenden Tagen sicher mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden, sowohl innerhalb der Kirche als auch international.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!