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Partielle Sonnenfinsternis begeistert Millionen in Deutschland
Am 12. August 2026 haben Millionen Menschen in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis beobachtet. Der Mond hat die Sonne bis zu 90 Prozent bedeckt. In Spanien war die Sonnenfinsternis sogar total.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Partielle Sonnenfinsternis begeistert Millionen in Deutschland.
Host: Gestern Abend haben Millionen Menschen in Deutschland und weiten Teilen Europas eine partielle Sonnenfinsternis beobachtet, oder?
Guest: Genau, der Mond hat sich teilweise vor die Sonne geschoben und den Himmel für kurze Zeit verdunkelt.
Host: Wann genau hat das Schauspiel begonnen?
Guest: Im äußersten Norden Deutschlands ging es gegen 19.11 Uhr los, während es im Süden, etwa in München, erst rund zwölf Minuten später einsetzte.
Host: Wie stark wurde die Sonne denn verdeckt?
Guest: Auf dem Höhepunkt bedeckte der Mond die Sonne deutschlandweit zu etwa 85 bis 90 Prozent, was schon ziemlich beeindruckend gewesen sein muss.
Host: Und wann war alles wieder vorbei?
Guest: Gegen 20.30 bis 21 Uhr war das Ereignis vorüber. Interessant ist, dass die Astronomin Carolin Liefke darauf hingewiesen hat, dass man in Deutschland nicht das Ende der Finsternis selbst sehen konnte, sondern lediglich den Untergang einer schmalen Sonnensichel.
Host: Wie waren eigentlich die Sichtbedingungen?
Guest: Der Deutsche Wetterdienst meldete überwiegend gute Bedingungen. Nur zwischen Nordbayern, Thüringen und dem Norden zogen vereinzelt dünne, hohe Schleierwolken auf, ohne dass die Sicht wesentlich beeinträchtigt wurde.
Host: Und anderswo?
Guest: In Bayern, Baden-Württemberg und im Westen des Landes war der Himmel sogar wolkenlos.
Host: War das Ereignis nur in Deutschland zu sehen?
Guest: Nein, auch Beobachter in weiten Teilen Europas sowie in Nordamerika und Westafrika konnten die partielle Verfinsterung verfolgen.
Host: Gab es irgendwo eine totale Sonnenfinsternis?
Guest: Ja, allerdings nur in einem schmalen Streifen, der von Island über Grönland bis zur Iberischen Halbinsel und den Balearen reichte.
Host: Sind deshalb viele Leute extra dorthin gereist?
Guest: Besonders in Spanien reisten zahlreiche Menschen gezielt in die sogenannte Totalitätszone, weil der Mond dort die Sonne kurz vor 20.30 Uhr vollständig verdeckte.
Host: Wie hat sich der Schatten des Mondes danach bewegt?
Guest: Er wanderte binnen weniger Minuten über Kastilien-León, Aragonien und Valencia bis zu den Balearen und verschwand schließlich über dem Mittelmeer.
Host: Musste man beim Beobachten besonders vorsichtig sein?
Guest: Auf jeden Fall. Experten warnten eindringlich davor, ohne speziellen Augenschutz in Richtung Sonne zu blicken, da dies bleibende Schäden an den Augen verursachen kann.
Host: Deshalb wohl die große Nachfrage nach Schutzbrillen?
Guest: Genau, vielerorts in Deutschland waren die Sonnenfinsternis-Brillen bereits im Vorfeld ausverkauft.
Host: Gab es in derselben Nacht noch etwas anderes am Himmel zu sehen?
Guest: Ja, zeitgleich erreichte der Meteorstrom der Perseiden seinen jährlichen Höhepunkt, und Astronomen rechneten mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde.
Host: Wann war denn die beste Zeit, um das zu beobachten?
Guest: Als beste Beobachtungszeit galten die Stunden zwischen 23 Uhr abends und 4 Uhr morgens, also für alle, die die Nacht zum Tag gemacht haben, ein doppeltes Spektakel.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!