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Prozess in Hamburg: Nord-Stream-Sabotage und die Debatte über Ukraine-Hilfe
In Hamburg beginnt der Prozess gegen einen ukrainischen Mann wegen der Nord-Stream-Sabotage. Der Prozess verstärkt die politische Debatte über die deutsche Ukraine-Hilfe.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Prozessbeginn in Hamburg zu Nord-Stream-Sabotage entfacht Debatte über Ukraine-Hilfen.
Host: In Hamburg hat jetzt der Prozess gegen einen ukrainischen Staatsbürger begonnen, dem die Beteiligung an der Sabotage der Nord-Stream-Pipelines vorgeworfen wird.
Guest: Ja, laut Anklage der Generalbundesanwaltschaft soll er eine führende Rolle in dem Kommando gespielt haben, das die Gasleitungen beschädigt hat.
Host: Der Prozess beginnt also etwa vier Jahre nach den Explosionen, oder?
Guest: Genau, und er fällt in eine Zeit, in der in Deutschland ohnehin über die Ukraine-Hilfen gestritten wird.
Host: Welche Parteien fordern denn, die Hilfe zu stoppen?
Guest: AfD und BSW fordern schon länger, die Hilfe für Kiew zu beenden und stattdessen Schadenersatz sowie Sanktionen zu verlangen.
Host: Der AfD-Politiker Markus Frohnmaier hat Bundeskanzler Merz kritisiert, nicht wahr?
Guest: Ja, weil Merz am 3. Oktober in die Ukraine gereist ist und eine Milliarde Euro zusätzliche Militärhilfe sowie 350 Millionen Euro für die Energieinfrastruktur zugesagt hat.
Host: Und wofür will die AfD das Geld stattdessen verwenden?
Guest: Sie sagt, das Geld werde im Inland dringender gebraucht, zum Beispiel für Bildung, Infrastruktur und die Sozialsysteme.
Host: Wie reagieren die Grünen auf diese Kritik?
Guest: Deborah Düring wirft AfD und BSW vor, den Prozess zu nutzen, um die Ukraine-Hilfe grundsätzlich infrage zu stellen, ohne die russischen Kriegsverbrechen zu thematisieren.
Host: Und die SPD?
Guest: Daniel Baldy betont, dass der Angriffskrieg von Russland ausging. Er erinnert auch daran, dass die Gaslieferungen aus Russland schon vor dem Krieg unzuverlässig waren.
Host: Unterstützt er trotzdem eine Aufklärung des Falls?
Guest: Ja, er befürwortet eine gerichtliche Aufklärung, warnt aber davor, die Ukraine-Hilfen jetzt zu kürzen, weil das vor allem Putin nützen würde.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!