ListenYourNews
B2
Schweres Erdbeben erschüttert die indonesische Insel Flores
Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,7 hat die indonesische Insel Flores getroffen. Mindestens 47 Menschen sind gestorben, und viele Gebäude wurden zerstört. Es gab auch eine kurze Tsunami-Warnung und internationale Hilfe.
Start this lesson →
📖 ReadA podcast dialogue written for your level
🎧 ListenNative-sounding audio, adjustable speed
✅ QuizCheck what you understood
🎙 SpeakAn AI teacher corrects your answer
Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Schweres Erdbeben erschüttert die indonesische Insel Flores.
Host: Kurz nach Mitternacht Ortszeit erschütterte ein Beben der Stärke 7,7 die indonesische Insel Flores – wie schwer waren die Schäden tatsächlich?
Guest: Nach den bisherigen Berichten sind zahlreiche Gebäude eingestürzt oder stark beschädigt worden, obwohl das genaue Ausmaß noch nicht vollständig erfasst ist.
Host: Wo genau lag das Epizentrum?
Guest: Laut der US-Erdbebenwarte USGS lag es rund zehn Kilometer unter der Erde, etwa 70 Kilometer nordwestlich von Ende, also mitten auf der Insel.
Host: Und es blieb nicht bei einem einzigen Beben, oder?
Guest: Nein, kurz danach registrierten Fachleute mehrere kräftige Nachbeben, darunter eines der Stärke 6,1 und eines der Stärke 5,9.
Host: Wie viele Menschen sind ums Leben gekommen?
Guest: Die Katastrophenschutzbehörde BNPB bestätigte mindestens 47 Todesopfer, während rund 2.000 Menschen sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten.
Host: Wird noch nach Verschütteten gesucht?
Guest: Ja, Einsatzkräfte suchen weiterhin in den Trümmern, da über das vollständige Ausmaß der Zerstörung noch keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen.
Host: Es gab ja auch eine Tsunami-Warnung.
Guest: Genau, sie wurde unmittelbar nach dem Beben ausgerufen, aber kurze Zeit später wieder zurückgenommen.
Host: Wie hat die Politik reagiert?
Guest: Präsident Prabowo Subianto forderte die zuständigen Stellen auf, umgehend Nothilfe für die betroffene Bevölkerung bereitzustellen.
Host: Kam auch internationale Unterstützung?
Guest: Ja, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sicherte zu, die Rettungsarbeiten mit Satellitendaten aus dem Copernicus-Programm zu unterstützen.
Host: Damit nicht genug – es gab wohl noch ein weiteres Beben?
Guest: Richtig, wenige Stunden später meldete das Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam ein Beben der Stärke 6,8 in Nord-Sumatra, in etwa 168 Kilometern Tiefe.
Host: Steht dieses Beben denn mit dem auf Flores in Zusammenhang?
Guest: Das lässt sich aus dem Artikel nicht ableiten, die beiden Orte liegen jedenfalls weit voneinander entfernt.
Host: Was für eine Insel ist Flores eigentlich?
Guest: Sie gehört zur Provinz Ost-Nusa-Tenggara und ist eine von mehr als 17.000 Inseln Indonesiens.
Host: Ist die Region touristisch bekannt?
Guest: Der Westteil mit der Stadt Labuan Bajo ist bei Touristen beliebt, etwa für Tauchausflüge und Besuche im Komodo-Nationalpark, während die Region um Ende als abgelegen und wenig erschlossen gilt.
Host: Gibt es dort auch kulturelle Besonderheiten?
Guest: Ja, anders als im mehrheitlich muslimischen Indonesien lebt auf Flores überwiegend eine katholische Bevölkerung.
Host: Warum ist die Region so erdbebengefährdet?
Guest: Weil die Insel im sogenannten Pazifischen Feuerring liegt, einer der geologisch aktivsten Zonen der Erde, in der Erdbeben und Vulkanausbrüche häufig vorkommen.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!