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Trump lässt Militärmanöver mit Südkorea verkleinern
US-Präsident Trump will die gemeinsame Militärübung mit Südkorea verkleinern. Grund sind die hohen Kosten und die fehlende Unterstützung Südkoreas bei einer Denuklearisierung gegenüber dem Iran. Die Übung „Ulchi Freedom Shield“ läuft trotzdem wie geplant weiter.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Trump lässt Militärmanöver mit Südkorea verkleinern.
Host: Trump hat angeordnet, dass das gemeinsame Militärmanöver mit Südkorea deutlich verkleinert wird, obwohl die Übungen bereits begonnen hatten.
Guest: Genau, er hat Verteidigungsminister Pete Hegseth beauftragt, die Übungen wesentlich zu reduzieren. Interessant ist, dass er das über die Plattform Truth Social mitgeteilt hat.
Host: Welche Gründe hat er denn dafür genannt?
Guest: Er nannte zwei Gründe. Zum einen seien die Manöver teuer, und die USA würden wie üblich den Großteil der Kosten tragen. Zum anderen weigere sich Südkorea, sich an einer Denuklearisierung gegenüber dem Iran zu beteiligen.
Host: Das klingt so, als seien diese beiden Themen eigentlich gar nicht miteinander verbunden.
Guest: Stimmt, aber Trump verknüpft sie trotzdem, um seine Entscheidung zu rechtfertigen. Er sagte außerdem, eine vollständige Absage komme mittlerweile zu spät.
Host: Trotzdem wurden die Übungen fortgesetzt, oder?
Guest: Ja, obwohl Trump die Reduzierung angekündigt hatte, begannen die Übungen kurz darauf wie geplant. Das südkoreanische Verteidigungsministerium erklärte, das Manöver verlaufe planmäßig.
Host: Worum geht es bei diesem Manöver eigentlich genau?
Guest: Es handelt sich um „Ulchi Freedom Shield“, eine jährliche Übung, die auf elf Tage angelegt ist. Rund 18.000 südkoreanische Soldatinnen und Soldaten nehmen daran teil.
Host: Und welche Bedrohungen stehen im Mittelpunkt?
Guest: Im Mittelpunkt stehen die Abwehr von Drohnenangriffen und Cyberattacken sowie der Schutz vor Störungen von GPS-Signalen. Ziel ist es, die Streitkräfte gegen Nordkoreas wachsende militärische Fähigkeiten zu wappnen.
Host: Wie eng ist die militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern sonst?
Guest: Sehr eng. In Südkorea sind dauerhaft etwa 30.000 US-Soldatinnen und Soldaten stationiert, und die Übungen werden seit Jahrzehnten jährlich durchgeführt, damit beide Länder ihre Verteidigungsfähigkeit stärken.
Host: Wie reagiert Nordkorea normalerweise auf solche Manöver?
Guest: Kim Jong Un kritisiert sie regelmäßig scharf und wertet sie als Vorbereitung auf einen Angriff.
Host: Ist das eigentlich der erste Versuch Trumps, die Übungen einzuschränken?
Guest: Nein, bereits in seiner ersten Amtszeit hatte er überraschend deren Ende angekündigt. Außerdem sucht er seit Jahren den direkten Kontakt zu Kim Jong Un, mit dem er damals dreimal persönlich sprach.
Host: Gibt es aktuell Anzeichen für eine Annäherung?
Guest: Ja, seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus signalisiert Trump erneut Interesse an einem Austausch und bezeichnet das Verhältnis zu Kim öffentlich als „sehr gut“. Er hat sogar kürzlich ein gemeinsames Foto mit ihm veröffentlicht.
Host: Trotzdem bleibt Nordkorea international isoliert, nicht wahr?
Guest: Richtig, das Land ist wegen seines Atomprogramms mit UN-Sanktionen sowie zusätzlichen US-Sanktionen belegt, führt aber trotzdem immer wieder Raketentests durch und bezeichnet Südkorea öffentlich als „Hauptfeind“.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!