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Trumps Unterschrift auf dem amerikanischen Geld
Ab diesem Sommer steht die Unterschrift von Präsident Donald Trump auf dem amerikanischen Papiergeld. Das ist das erste Mal in der Geschichte der USA.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Trumps Unterschrift auf dem Dollar: Ein historischer Schritt.
Host: Ab diesem Sommer wird die Unterschrift von Präsident Donald Trump auf dem amerikanischen Papiergeld stehen. Das ist das erste Mal in der Geschichte der USA, dass ein amtierender Präsident amerikanisches Geld unterzeichnet.
Guest: Genau, und das Finanzministerium hat das am Donnerstag offiziell bekanntgegeben. Die neu gestalteten Scheine sollen auch das 250-jährige Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit feiern.
Host: Was mich dabei besonders interessiert: Gleichzeitig wird die Unterschrift des US-Staatsschatzmeisters weggelassen – zum ersten Mal seit 165 Jahren.
Guest: Das stimmt. Die Unterschrift des Staatsschatzmeisters erschien seit 1861 auf amerikanischen Bundesscheinen, als die US-Regierung das Geld zum ersten Mal herausgab. Lynn Malerba ist also die letzte in einer ununterbrochenen Reihe von Staatsschatzmeistern, deren Namen auf Scheinen zu sehen waren.
Host: Welche Scheine werden als erste verändert?
Guest: Die ersten Hundert-Dollar-Scheine mit Trumps Unterschrift und der von Finanzminister Scott Bessent sollen im Juni gedruckt werden, danach folgen in den nächsten Monaten andere Scheine.
Host: Und wann werden diese neuen Scheine tatsächlich im Umlauf sein?
Guest: Es könnte einige Wochen dauern, bis die neuen Scheine durch die Banken zirkulieren. Das Finanzministerium produziert aber noch immer Scheine mit den Unterschriften von Janet Yellen und Lynn Malerba aus der Biden-Ära.
Host: Interessant. Bessent hat sich ja auch dazu geäußert. Was hat er gesagt?
Guest: Bessent erklärte in einer Stellungnahme, dass dieser Schritt angesichts des starken Wirtschaftswachstums und der finanziellen Stabilität während Trumps zweiter Amtszeit angemessen sei. Er sagte, es gebe keinen stärkeren Weg, die historischen Leistungen des Landes und Trumps zu würdigen.
Host: Das klingt nach einer politischen Entscheidung mehr als nach einer praktischen.
Guest: Das sehen viele Kritiker ähnlich. Besonders weil es gleichzeitig Bestrebungen gibt, Trumps Gesicht auf eine Münze zu bringen – obwohl das Bundesgesetz es verbietet, ein lebendes Staatsoberhaupt auf amerikanischem Geld abzubilden.
Host: Das ist ein wichtiger Punkt. Das Gesetz erlaubt also keine Porträts von lebenden Personen auf Scheinen?
Guest: Genau. Das Gesetz schreibt vor, dass nur Porträts von verstorbenen Personen auf Scheinen erscheinen dürfen. Außerdem müssen bestimmte Elemente beibehalten werden, wie zum Beispiel die Aufschrift 'In God We Trust'.
Host: Werden sich die Designs der Scheine also grundlegend ändern?
Guest: Nein, das Finanzministerium hat klargestellt, dass sich das Gesamtdesign nicht ändern wird. Die einzige Änderung besteht darin, dass Trumps Unterschrift die des Staatsschatzmeisters ersetzt.
Host: Wie haben andere Personen auf diese Entscheidung reagiert?
Guest: Die ehemalige Staatsschatzmeisterin Malerba hat keinen Kommentar abgegeben. Ihre Vorgängerin Jovita Carranza, die während Trumps erster Amtszeit gedient hatte, nannte die Änderung jedoch ein mächtiges Symbol der amerikanischen Widerstandsfähigkeit.
Host: Das fügt sich in ein Muster ein, nicht wahr? Trump hat ja auch andere amerikanische Institutionen umbenannt.
Guest: Absolut. Er hat zum Beispiel das US-Friedensinstitut und das Kennedy Center umbenannt sowie eine neue Klasse von Schlachtschiffen nach sich benennen lassen. Das Geld ist das neueste Beispiel dafür, dass Trump seinen Namen und sein Bild auf amerikanischen Kulturinstitutionen hinterlässt.
Host: Was ermächtigt das Finanzministerium eigentlich rechtlich dazu, solche Änderungen vorzunehmen?
Guest: Ein Gesetz, das den Druck von Federal-Reserve-Scheinen regelt, gibt dem Finanzministerium einen breiten Ermessensspielraum, damit Designs zum Schutz vor Fälschungen geändert werden können. Innerhalb dieser Grenzen hat das Ministerium relativ viel Freiheit.
Host: Das ist also keine Entscheidung des Kongresses, sondern eine rein administrative?
Guest: Genau. Es handelt sich um eine Verwaltungsentscheidung des Finanzministeriums, weshalb sie relativ schnell umgesetzt werden konnte, ohne dass eine neue Gesetzgebung erforderlich war.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!