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UniCredit-Übernahme der Commerzbank tritt in entscheidende Phase
UniCredit will die Commerzbank übernehmen. Viele Mitarbeiter sind unsicher und suchen neue Jobs. Die Aktie der Commerzbank steigt stark. Die Commerzbank plant außerdem Stellenabbau bis 2030.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über UniCredit-Übernahme der Commerzbank tritt in entscheidende Phase.
Host: Die Übernahme der Commerzbank durch UniCredit geht jetzt in die entscheidende Phase, oder?
Guest: Ja, genau. Der Prozess läuft schon seit zwei Jahren, und jetzt wird es langsam konkret.
Host: Wer ist denn davon am meisten betroffen?
Guest: Vor allem die mehr als 40.000 Beschäftigten der Commerzbank und viele mittelständische Firmenkunden.
Host: Ich habe gelesen, dass sogar Mitarbeiter, die eigentlich sicher sind, sich schon nach neuen Jobs erkundigen.
Guest: Stimmt. Der Personalvermittler Andreas Krischke in Frankfurt beobachtet genau das. Die Unsicherheit macht vielen Angst.
Host: Woher kommt diese Unsicherheit?
Guest: Weil niemand genau weiß, wie lange die Integration dauern wird. Das verunsichert besonders gute Fachkräfte.
Host: An der Börse scheint man trotzdem optimistisch zu sein.
Guest: Ja, der Aktienkurs der Commerzbank ist seit September 2024 um 223 Prozent gestiegen.
Host: Was bedeutet das laut Florian Heider vom Institut SAFE?
Guest: Er sagt, der Markt glaubt, dass UniCredit eine europaweite Bank aufbaut, auch wenn noch viele Fragen offen sind.
Host: Gibt es auch Risiken, wenn man an die Vergangenheit denkt?
Guest: Ja, Krischke erinnert an 2008, als die Commerzbank die Dresdner Bank übernahm. Das brachte später große Probleme.
Host: Musste der Staat damals einspringen?
Guest: Genau, der deutsche Staat half mit Steuergeld und bekam dafür Aktienanteile.
Host: Und wie sieht die Beteiligung des Staates heute aus?
Guest: 2024 hat der Bund seinen Anteil von 16,5 auf 12 Prozent reduziert.
Host: Das heißt, UniCredit hat jetzt mehr Einfluss?
Guest: Ja, UniCredit kaufte weitere Anteile und hat jetzt praktisch die Mehrheit für die Hauptversammlung 2027.
Host: Braucht UniCredit nicht trotzdem mehr Prozente für große Änderungen?
Guest: Doch, dafür wären 75 Prozent der Aktien nötig. Deshalb verhandeln Bund, Vorstand und UniCredit weiter über die Zukunft der Bank.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!