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Waldbrand in der Eifel zwingt 1800 Menschen zur Flucht
Seit Donnerstag brennt ein großer Wald in Hürtgenwald. Etwa 1.800 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Waldbrand in der Eifel zwingt 1800 Menschen zur Flucht.
Host: Im Kreis Düren toben seit Donnerstag Waldbrände, die in der Nacht zu Freitag eine Evakuierung erzwungen haben, oder?
Guest: Genau, betroffen ist vor allem der Ortsteil Gey der Gemeinde Hürtgenwald, die im Westen von Nordrhein-Westfalen nahe der belgischen Grenze liegt.
Host: Wie viele Menschen mussten denn ihre Häuser verlassen?
Guest: Rund 1.800 der insgesamt knapp 9.000 Einwohner der Gemeinde wurden evakuiert, weil sich die Flammen bis auf etwa 400 Meter genähert hatten.
Host: Wohin konnten sich die Betroffenen wenden?
Guest: Für sie wurde in einer Grundschule eine Anlaufstelle eingerichtet, in der sie vorübergehend unterkommen konnten.
Host: Was durften die Leute mitnehmen, als sie ihre Häuser verlassen mussten?
Guest: Sie waren angehalten, nur das Nötigste sowie ihre Ausweispapiere mitzunehmen und sich notfalls Mund und Nase zu schützen, falls der Rauch zu stark wurde.
Host: Ist die Evakuierung inzwischen abgeschlossen?
Guest: Ja, laut einer Sprecherin des Kreises Düren ist sie mittlerweile abgeschlossen, obwohl auch ein Pflegeheim geräumt werden musste und der Krisenstab weiterhin über das Vorgehen berät.
Host: Wie groß ist die Fläche, die bereits verbrannt ist?
Guest: Seit Donnerstagnachmittag hat das Feuer rund 25 Hektar Wald erfasst, und die Behörden sprechen inzwischen von einer Großschadenslage.
Host: Warum konnte der Brand in der Nacht nicht schneller bekämpft werden?
Guest: Weil in der Dunkelheit keine Löschflugzeuge fliegen konnten, ist der Brand zeitweise außer Kontrolle geraten, und die Warnapp Nina rief die höchste Warnstufe aus.
Host: Wer ist derzeit im Einsatz, um das Feuer zu löschen?
Guest: Etwa 200 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen, unterstützt von Anwohnern, die Löschwasser heranschaffen, sowie einem Panzer der Bundeswehr, der den Rettungskräften den Weg durch das Brandgebiet bahnt.
Host: Was versuchen die Einsatzkräfte, um die Ausbreitung zu bremsen?
Guest: Sie legen befeuchtete Schneisen an, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten kann. Die Brandursache ist bislang allerdings ungeklärt.
Host: Gibt es weitere Ortsteile, die gefährdet sind?
Guest: Auch der Ortsteil Großhau gilt als gefährdet, auch wenn dort noch keine Evakuierung angeordnet wurde. Die Menschen sollen das Gebiet trotzdem meiden.
Host: Wie sieht die Wetterlage aus, die die Brandbekämpfung erschwert?
Guest: Der Deutsche Wetterdienst erwartet für Nordrhein-Westfalen Temperaturen von bis zu 38 Grad und warnt vor starker Hitzebelastung.
Host: Und wie geht es am Samstag weiter?
Guest: Für Samstag werden zwar etwas mildere 29 bis 34 Grad vorhergesagt, dafür aber Schauer, Gewitter sowie mögliche Starkregen-, Hagel- und Sturmereignisse.
Host: Ist der Brand bei Hürtgenwald eigentlich der einzige in der Region?
Guest: Nein, in den vergangenen Tagen kämpfte die Feuerwehr in ganz Nordrhein-Westfalen gegen mehrere Waldbrände, etwa bei Sundern im Sauerland, wo rund 80.000 Quadratmeter Wald brannten, sowie am Möhnesee, in Marsberg, Arnsberg und im Raum Aachen.
Host: Und wie sieht es in Lindlar aus?
Guest: Dort schwelen noch immer Glutnester, obwohl der eigentliche Brand dort größtenteils unter Kontrolle gebracht wurde.
Host: Gibt es denn auch gute Nachrichten aus der Region?
Guest: Ja, ein Feuer bei Borken nahe der niederländischen Grenze gilt inzwischen als vollständig gelöscht.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!