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C1
Waldbrände in Griechenland, Frankreich und Spanien
Two firefighting helicopter crew members died in Greece after a mid-air collision while fighting a forest fire near Athens. Fires are also burning in France and Spain, with the blaze in the Var region already destroying about 1800 hectares.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Tödlicher Hubschrauber-Zusammenstoß in Griechenland: Europas Sommer der Waldbrände.
Host: Die Nachricht aus Griechenland ist wirklich erschütternd – zwei Mitglieder einer Löschhubschrauber-Besatzung sind ums Leben gekommen, nachdem ihr Helikopter mit einem anderen kollidiert ist.
Guest: Ja, das Unglück ereignete sich, während beide Maschinen gegen einen Waldbrand an der Grenze zwischen Attika und Böotien, nahe Athen, im Einsatz waren. Die Besatzung des zweiten Hubschraubers konnte immerhin gerettet werden.
Host: Was genau ist laut den offiziellen Angaben passiert?
Guest: Ein Sprecher der Feuerwehr, Vassilis Vathrakogiannis, erklärte, die Piloten seien bewusstlos ins Krankenhaus gebracht worden, wo man später ihren Tod feststellen musste.
Host: Wer waren die beiden Opfer?
Guest: Es handelte sich um einen dänischen Piloten sowie einen griechischen Verbindungsoffizier der Feuerwehr. Ein britischer Pilot und ein weiterer griechischer Verbindungsoffizier hingegen überlebten und wurden in ein Militärkrankenhaus in Athen gebracht.
Host: Es kursiert ja auch ein Video von dem Unglück in den sozialen Medien.
Guest: Genau, darauf sieht man, wie einer der beiden Hubschrauber etwas höher und leicht versetzt hinter dem anderen fliegt, sich diesem nähert und schließlich mit ihm kollidiert. Der getroffene Helikopter fängt daraufhin Feuer, beginnt sich in der Luft aufzulösen und stürzt ab.
Host: Das ist erschreckend anzusehen, nehme ich an. Und die Lage in Griechenland war ja schon vorher angespannt.
Guest: Absolut, erst vergangene Woche waren drei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. In der Nähe von Athen bleibt die Situation weiterhin schwierig: Bei Megara, westlich der Hauptstadt, mussten ein Industriepark sowie mehrere Dörfer evakuiert werden.
Host: Wie hat sich die Regierung dazu geäußert?
Guest: Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis sprach von "äußerst schwierigen Tagen mit extremen Wetterbedingungen" und sicherte den Menschen, deren Häuser zerstört oder beschädigt wurden, staatliche Unterstützung zu.
Host: Allerdings war Griechenland an diesem Sonntag ja nicht das einzige betroffene Land.
Guest: Nein, in Frankreich wütet weiterhin ein Feuer im Département Var, das bereits rund 1800 Hektar vernichtet hat. Der örtliche Feuerwehrchef Eric Grohin geht davon aus, dass es noch mehrere Tage dauern wird, bis es gelöscht ist.
Host: Gibt es dort noch weitere Brandherde?
Guest: Ja, bei Carcassonne hat sich eine neue Front aufgetan, die schon etwa 100 Hektar verwüstet hat. Immerhin entspannt sich die Lage in der Mosel im Osten des Landes: Dort konnte ein Brand in einem Industrieabfalllager gelöscht werden.
Host: War das nicht der Brand, wegen dem Zehntausende zu Hause bleiben mussten?
Guest: Genau, rund 30.000 Anwohner waren vorsorglich aufgefordert worden, in ihren Häusern zu bleiben, weil man giftige Substanzen in der Luft befürchtete. Die Präfektur hat diese Anordnung inzwischen wieder aufgehoben.
Host: Und wie sieht es in Spanien aus?
Guest: Dort kämpfen die Einsatzkräfte weiterhin gegen die Flammen, in einer der schlimmsten Waldbrandsaisons der vergangenen Jahre. Laut Umweltministerium sind in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 bereits über 180.000 Hektar verbrannt – im Vergleich zu rund 33.300 Hektar im selben Zeitraum des Vorjahres.
Host: Das ist ein enormer Unterschied. Konnten wenigstens einige der großen Brände unter Kontrolle gebracht werden?
Guest: Ja, stabilisiert wurden unter anderem die Großbrände in der Sierra Oeste bei Madrid, bei Burgohondo in der Provinz Ávila sowie bei Vall d'Uixó in der Provinz Castellón. Weiterhin hoch bleibt allerdings die Alarmstufe für den ausgedehnten Brand bei Fermoselle in der Provinz Zamora, direkt an der Grenze zu Portugal.
Host: Gibt es sonst noch etwas, das man im Auge behalten sollte?
Guest: Man beobachtet inzwischen auch neue Brandherde in Katalonien, die sich zwar noch nicht zu Großbränden entwickelt haben, deren Verlauf die Behörden aber genau verfolgen.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!