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Zehn Tote nach russischem Raketenangriff auf Charkiw
Russland griff mit Raketen die Region Charkiw an. Mindestens zehn Menschen starben. In der Nacht flog die Ukraine einen großen Drohnenangriff auf Moskau.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Zehn Tote nach russischem Raketenangriff auf Gebiet Charkiw.
Host: In der Region Charkiw sind bei einem russischen Raketenangriff mindestens zehn Menschen gestorben.
Guest: Ja, das ist schrecklich. Der Angriff traf die Ortschaft Petschenihy, ungefähr 55 Kilometer östlich von Charkiw.
Host: Wie viele Menschen wurden verletzt?
Guest: Gouverneur Oleh Synjehubow hat über Telegram mitgeteilt, dass mindestens 18 Personen verletzt wurden.
Host: Was wurde durch den Einschlag beschädigt?
Guest: Zehn Wohnhäuser, ein Café und mehrere Geschäfte wurden schwer beschädigt.
Host: Präsident Selenskyj hat sich dazu geäußert, oder?
Guest: Genau. Er sagte, das Ziel war eine belebte Straßenkreuzung mit Post und Läden, obwohl dort nur private Wohnhäuser stehen. Deshalb kündigte er eine Antwort an und rief die Partner der Ukraine dazu auf, den Druck auf Russland zu erhöhen.
Host: Warum kann sich die Ukraine gegen Raketen schlechter verteidigen als gegen Drohnen?
Guest: Weil der ukrainischen Luftverteidigung moderne Abwehrraketen fehlen. Gegen Drohnen kann sich die Ukraine wirksamer verteidigen.
Host: Deshalb hat die Ukraine wohl mit einem großen Drohnenangriff auf Moskau geantwortet.
Guest: Ja, in der letzten Nacht flog die ukrainische Armee einen massiven Angriff. Laut Bürgermeister Sobjanin steuerten etwa 620 Drohnen die Region Moskau an, rund 180 davon wurden von der Luftabwehr zerstört.
Host: Was ist dabei passiert?
Guest: Die Moskauer Flughäfen mussten den Betrieb zeitweise einstellen. Im Umland wurden drei Menschen verletzt, darunter ein zehnjähriges Mädchen, und es kam zu Bränden und Sachschäden.
Host: Was ist mit dem Lagerhaus von Wildberries passiert?
Guest: Es wurde erneut getroffen, denn die Ukraine wirft dem Konzern vor, die russische Armee mit Drohnenbauteilen zu beliefern. Der Brand ist mittlerweile gelöscht, aber auch ein Kraftwerk wurde beschädigt.
Host: Und im besetzten Gebiet Saporischschja gab es auch einen Vorfall, richtig?
Guest: Ja, eine ukrainische Drohne traf eine Bushaltestelle nahe dem Atomkraftwerk in Enerhodar. Dabei starb eine Person, und 15 weitere wurden verletzt.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!