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Zwölf Tote bei Busunglück mit polnischer Pilgergruppe in Ungarn
In der Nacht zum 16. August 2026 verunglückte im Osten Ungarns ein polnischer Reisebus mit Pilgern. Zwölf Menschen starben, viele wurden verletzt. Der Fahrer war laut Polizei eingeschlafen.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Zwölf Tote bei Busunglück mit polnischer Pilgergruppe in Ungarn.
Host: In der Nacht zum 16. August 2026 ist im Osten Ungarns ein Reisebus aus Polen verunglückt, und die Bilanz ist erschütternd: Zwölf Menschen sind ums Leben gekommen.
Guest: Ja, und das ist noch nicht alles. Zehn weitere Personen wurden schwer verletzt, 37 leicht, und eine Person schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Man muss also mit weiteren Todesopfern rechnen, obwohl die Behörden das offiziell noch nicht bestätigt haben.
Host: Wo genau ist der Unfall passiert?
Guest: Auf einer Autobahn nahe dem Ort Mezőkeresztes, das liegt etwa 140 Kilometer östlich von Budapest. Laut Polizei kam der Bus von der Fahrbahn ab und stürzte in einen Straßengraben.
Host: Weiß man schon, wie es dazu kommen konnte?
Guest: Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Fahrer während der Fahrt eingeschlafen war. Das würde erklären, warum der Bus einfach von der Straße abkam, ohne dass gebremst wurde.
Host: Wurde der Fahrer bei dem Unfall auch verletzt?
Guest: Er hat den Unfall überlebt und wurde anschließend von den Behörden festgenommen, vermutlich um die genauen Umstände zu klären.
Host: Wie viele Menschen befanden sich insgesamt an Bord?
Guest: Insgesamt waren es 59 Personen: 57 Passagiere sowie zwei Busfahrer. Das ist eine erhebliche Zahl für einen einzigen Bus.
Host: Wer waren die Passagiere?
Guest: Es handelte sich um eine polnische Pilgergruppe, die sich auf der Rückfahrt befand, von einem Wallfahrtsort im Karpatenvorland in Bosnien und Herzegowina zurück nach Polen. Der Bus war mit polnischem Kennzeichen unterwegs.
Host: Das heißt, sie waren schon eine lange Strecke unterwegs, bevor es zu dem Unglück kam.
Guest: Genau, und gerade weil es Nacht war, ist die Vermutung mit der Übermüdung des Fahrers naheliegend.
Host: Gab es schon Reaktionen von offizieller Seite?
Guest: Ungarns Regierungschef Péter Magyar hat den Angehörigen der Todesopfer sein Beileid ausgesprochen.
Host: Wie ordnet man diesen Unfall historisch ein?
Guest: Nach Angaben der Behörden handelt es sich um den schwersten Verkehrsunfall in Ungarn seit 2003. Damals kollidierte ein Zug mit einem deutschen Reisebus an einem Bahnübergang, wobei 33 Menschen ums Leben kamen.
Host: Das zeigt, wie selten, aber auch wie verheerend solche Unfälle sein können, wenn sie passieren.
Guest: Absolut. Und dass ein Fahrer während der Fahrt einschläft, ist zwar ein bekanntes Risiko, wird aber trotzdem immer wieder unterschätzt, obwohl es so schwerwiegende Folgen haben kann wie in diesem Fall.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!