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ARD-DeutschlandTrend: Mehrheit für Gespräche mit Moskau
A recent ARD-DeutschlandTrend survey shows that a large majority of Germans want the West to keep talking with Russia despite the Ukraine crisis, while rejecting a stronger NATO presence in Eastern Europe. Trust in Russia has slightly increased but remains low, and most Germans are skeptical of both the US as a partner and the planned EU-US free trade agreement.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über ARD-DeutschlandTrend: Mehrheit für Gespräche mit Moskau.
Host: Laut der neuen Umfrage wünschen sich 89 Prozent der Deutschen, dass der Westen weiter mit Russland im Gespräch bleibt. Das ist eine wirklich beeindruckende Zahl, oder?
Guest: Ja, absolut. Obwohl die Ukraine-Krise sich von Tag zu Tag verschärft, wollen die Menschen offenbar keine komplette Isolierung Russlands. Nur neun Prozent befürworten das überhaupt.
Host: Interessant ist auch, dass Putin gerade wieder in den Westen reist, während die Beziehungen so angespannt sind.
Guest: Genau, die Feiern zum 70. Jahrestag der Landung in der Normandie bieten ihm die Gelegenheit, mit westlichen Spitzenpolitikern zu sprechen, zum Beispiel mit der deutschen Kanzlerin.
Host: Was mich überrascht hat, ist die Ablehnung einer stärkeren NATO-Präsenz in Osteuropa. 75 Prozent sind dagegen.
Guest: Das zeigt, dass viele Deutsche eine Eskalation vermeiden wollen, damit die Situation nicht noch schlimmer wird. Nur 21 Prozent würden eine stärkere Truppenpräsenz unterstützen.
Host: Wie sieht es eigentlich mit dem Vertrauen gegenüber Russland aus? Hat sich da etwas verändert?
Guest: Ja, das Vertrauen ist zwar immer noch schwach, hat sich aber verbessert. Ende April hielten nur 14 Prozent Russland für vertrauenswürdig, jetzt sind es 21 Prozent.
Host: Und wie schneiden die USA im Vergleich ab? Werden sie besser bewertet?
Guest: Nicht wirklich. Nur 38 Prozent halten die USA für einen vertrauenswürdigen Partner, was auch nicht gerade viel ist.
Host: Das erklärt wohl auch, warum das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA so kritisch gesehen wird.
Guest: Richtig. Nur 31 Prozent glauben, dass ein solches Abkommen Vorteile für Deutschland bringen würde, während 55 Prozent eher Nachteile befürchten.
Host: Es scheint also, dass die Deutschen sowohl gegenüber Russland als auch gegenüber den USA eher skeptisch sind.
Guest: Ja, aber trotzdem wollen sie den Dialog mit Russland nicht abbrechen. Das ist ein interessanter Widerspruch, wenn man genauer hinschaut.
Host: Vielleicht liegt das daran, dass Gespräche als der einzige Weg gesehen werden, um die Krise langfristig zu lösen.
Guest: Das denke ich auch. Wenn man isoliert, verschärft sich der Konflikt oft nur weiter, anstatt eine Lösung zu finden.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!