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Autohersteller verdienen deutlich weniger pro Fahrzeug
Eine Studie des CAM zeigt: Autohersteller verdienen 2026 deutlich weniger Geld pro Fahrzeug. Der Gewinn fällt viel stärker als der Umsatz, und eine schnelle Erholung ist nicht in Sicht.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Autohersteller verdienen deutlich weniger pro Fahrzeug.
Host: Die großen Autohersteller verdienen im Moment deutlich weniger Geld pro Auto. Weißt du, wie stark der Rückgang ist?
Guest: Ja, laut einer Studie des CAM ist der durchschnittliche Gewinn pro verkauftem Auto von 1.409 Euro auf 1.187 Euro gefallen.
Host: Das ist wirklich viel. Wer hat diese Zahlen eigentlich untersucht?
Guest: Das Center of Automotive Management hat 15 große Hersteller verglichen, zum Beispiel Toyota, Volkswagen und BMW.
Host: Und wie sieht es beim Gesamtgewinn aller Firmen zusammen aus?
Guest: Der ist sogar noch stärker gesunken, nämlich um 17,5 Prozent, auf 35,6 Milliarden Euro.
Host: Aber der Umsatz ist doch bestimmt nicht so stark zurückgegangen, oder?
Guest: Genau, der Umsatz ist nur um 1,4 Prozent gesunken. Das ist ein großer Unterschied zum Gewinn.
Host: Was bedeutet das genau? Warum ist diese Diskrepanz so wichtig?
Guest: Stefan Bratzel sagt: Wenn der Gewinn zwölfmal stärker sinkt als der Umsatz, geht es nicht nur um verlorene Marktanteile.
Host: Sondern um was dann?
Guest: Es geht um eine schwindende Ertragskraft, also weniger dauerhafte Gewinne.
Host: Welche Hersteller wurden denn für die Studie berücksichtigt?
Guest: Unter anderem Hyundai mit Kia, Stellantis, General Motors, Ford, Mercedes-Benz, Tesla, Honda und Nissan.
Host: Und die großen chinesischen Autobauer? Die fehlen doch bestimmt in der Liste.
Guest: Ja, die wurden nicht berücksichtigt, weil es für sie keine vergleichbaren Halbjahreszahlen gab.
Host: Erwarten die Studienautoren denn bald eine Verbesserung?
Guest: Nein, sie rechnen auch für die zweite Jahreshälfte nicht mit einer Trendwende.
Host: Was sind denn die Hauptgründe für diese schwierige Lage?
Guest: Vor allem die US-Zölle und der starke Preiswettbewerb auf dem chinesischen Markt belasten die Branche weiterhin.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!