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EU und China entschärfen Handelsstreit bei Hybridautos
China liefert künftig vier Jahre lang weniger Hybridautos nach Europa. Das sagte EU-Kommissar Sefcovic nach Gesprächen in Peking. Grund war der starke Anstieg von Hybridauto-Exporten, weil diese bisher keine Zölle hatten.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über EU und China entschärfen Handelsstreit bei Hybridautos.
Host: China liefert ab jetzt deutlich weniger Hybridautos nach Europa. Ist das wirklich eine große Veränderung?
Guest: Ja, das ist bemerkenswert. EU-Handelskommissar Sefcovic hat das am Freitagabend, dem 9. Oktober, nach Gesprächen in Peking bekannt gegeben.
Host: Wie lange soll diese Vereinbarung gelten?
Guest: Sie soll vier Jahre dauern. Die EU rechnet mit mehreren Millionen weniger chinesischen Fahrzeugen auf dem Markt.
Host: Warum war das überhaupt ein Problem?
Guest: Weil die EU Ende 2024 Zölle auf reine Elektroautos aus China eingeführt hat. Hybridautos waren davon nicht betroffen, deshalb stiegen die Exporte stark.
Host: Wie hat die europäische Autoindustrie reagiert?
Guest: Zuerst war sie zufrieden mit der neuen Einigung.
Host: Warum hat China jetzt nachgegeben, ohne dass es vorher einen offenen Streit gab?
Guest: Der Sicherheitsexperte Tim Rühling sagt, Peking hatte Angst vor größeren Exportbeschränkungen in vielen Branchen. Zudem hat China eine veränderte Haltung in Berlin bemerkt.
Host: Hatten Merz und Macron damit zu tun?
Guest: Ja, beide forderten, dass die EU-Kommission schneller und schärfer gegen China vorgeht.
Host: Wie wichtig ist die EU als Markt für China?
Guest: Sehr wichtig. Die EU ist der drittgrößte Exportmarkt. Europa macht nur etwa 15 Prozent der chinesischen Exporte aus, ist aber wegen höherer Preise besonders profitabel.
Host: Wirft die EU China auch etwas vor?
Guest: Ja, dass China die Preise durch Subventionen künstlich niedrig hält. China verkauft dreimal so viel nach Europa, wie es importiert, deshalb ist das Handelsdefizit sehr hoch.
Host: Was sagt Sefcovic dazu?
Guest: Er nennt das Defizit nicht tragfähig und sieht die Einigung als ersten Schritt zu mehr Ausgleich.
Host: Und was ist mit den Seltenen Erden?
Guest: China kontrolliert den Export streng, hat aber signalisiert, EU-Firmen leichter Lizenzen zu geben. Rühling findet das nur symbolisch, weil China viel großzügigere Lizenzen vergeben könnte.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!