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Jemens Regierung erklärt Huthi-Miliz offiziell den Krieg
Die Regierung des Jemen startet eine große Militäroffensive gegen die Huthi-Miliz. Raschad al-Alimi kündigt den Angriff an, weil die Diplomatie erfolglos war. Die Huthi kontrollieren die Westküste und greifen auch Saudi-Arabien an.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Jemens Regierung erklärt Huthi-Miliz offiziell den Krieg.
Host: Die jemenitische Regierung hat jetzt offiziell Krieg gegen die Huthi-Miliz erklärt. Was ist genau passiert?
Guest: Raschad al-Alimi vom Präsidialen Führungsrat hat am 4. Oktober 2026 eine große Militäroffensive angekündigt. Die Kämpfe sollen sich über alle Frontabschnitte erstrecken.
Host: Warum hat die Regierung diesen Schritt gemacht?
Guest: Weil alle diplomatischen Versuche für einen Waffenstillstand erfolglos waren. Al-Alimi sagte, die Huthi gefährden die Souveränität, die Sicherheit der Bevölkerung und die Schifffahrtsrouten.
Host: Was sollen die Streitkräfte jetzt tun?
Guest: Sie wurden angewiesen, den Einsatz sofort zu beginnen. Außerdem fordert al-Alimi die Menschen in den Huthi-Gebieten auf, mit der Armee zusammenzuarbeiten.
Host: Gibt es ein Angebot für die Huthi-Kämpfer selbst?
Guest: Ja, wer seine Waffen niederlegt, bekommt freien Abzug. Trotzdem werten Beobachter die Ankündigung als eine Kriegserklärung an die gesamte Bevölkerung.
Host: Wird dieser Militärschlag denn erfolgreich sein?
Guest: Das ist fraglich. Die Huthi sind mit dem Iran verbündet und kontrollieren den Norden und die ganze Westküste. Dank ihrer Guerilla-Strategie konnte die saudische Koalition sie bisher nicht entscheidend schlagen.
Host: Welche Rolle spielt die Meerenge Bab al-Mandab dabei?
Guest: Die Huthi können dort den Schiffsverkehr stören. Saudi-Arabien leidet schon unter einer Seeblockade und kann kein Öl mehr exportieren.
Host: Und was ist mit dem Angriff auf Saudi Aramco?
Guest: Am Wochenende haben die Huthi mit Drohnen die Ölgesellschaft Saudi Aramco angegriffen. Ein Sprecher kündigte weitere Angriffe an. Saudi-Arabien antwortete mit Luftangriffen auf Sanaa.
Host: Wie wirkt sich das alles auf die Zivilbevölkerung aus?
Guest: Sehr schlimm. Laut den Vereinten Nationen sind etwa 150.000 Menschen auf der Flucht. Ihnen fehlt die Grundversorgung, deshalb warnen Hilfsorganisationen vor einer Hungersnot.
Host: Also könnte die neue Offensive die Lage noch weiter verschlimmern?
Guest: Genau, viele Experten befürchten eine weitere Eskalation der Gewalt.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!