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Prozess gegen Meta: US-Staaten werfen Konzern Abhängigmachung von Jugendlichen vor
In Oakland beginnt ein Prozess gegen Meta. US-Bundesstaaten sagen, der Konzern hat Jugendliche absichtlich abhängig von Instagram und Facebook gemacht.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Prozess in Oakland: Vorwürfe gegen Meta wegen abhängig machender Funktionen.
Host: In Oakland hat ein wichtiger Prozess gegen Meta begonnen, oder?
Guest: Genau. Mehrere US-Bundesstaaten werfen dem Konzern vor, Jugendliche absichtlich süchtig nach Instagram und Facebook zu machen.
Host: Welche Staaten klagen denn?
Guest: Kalifornien, Colorado und New Jersey führen die Klage an. Sie sagen, Meta habe Funktionen entwickelt, um Kinder an die Plattformen zu binden.
Host: Das klingt sehr ernst. Gibt es auch persönliche Geschichten dazu?
Guest: Ja, vor dem Gericht haben sich Angehörige versammelt. Lori Schott zum Beispiel hat ihre Tochter Annalena verloren, weil sie sich das Leben genommen hat.
Host: Wie schrecklich. Macht sie Instagram dafür verantwortlich?
Guest: Sie sagt, die App habe die Selbstwertprobleme ihrer Tochter verstärkt. Auf einem Plakat stehen die Namen von mehr als 130 jungen Menschen, die laut ihren Familien durch soziale Medien gestorben sind.
Host: Was wirft der Generalstaatsanwalt Rob Bonta Meta genau vor?
Guest: Er sagt, Meta habe bewusst Elemente wie Instagram Stories, automatisches Abspielen von Videos und endloses Scrollen genutzt, um junge Nutzer immer wieder zurückzuholen.
Host: Und warum, glaubt er, hat der Konzern das gemacht?
Guest: Weil Meta möglichst viel teure Werbefläche verkaufen wollte. Deshalb hat Bonta gesagt, dass die Firma die Verletzlichkeit junger Gehirne ausgenutzt hat.
Host: Wie reagiert Meta auf die Vorwürfe?
Guest: Meta nennt die Vorwürfe schwach und unbelegt. Die finanziellen Forderungen seien völlig unverhältnismäßig, sagt der Konzern.
Host: Um wie viel Geld geht es eigentlich?
Guest: Meta selbst spricht von bis zu 1,4 Billionen Dollar. Die Klägerseite dagegen nennt nur etwa 200 Milliarden Dollar für Strafzahlungen und Entschädigungen.
Host: Wer entscheidet am Ende über den Ausgang?
Guest: Richterin Yvonne Gonzalez Rogers trifft die Entscheidung. Die Jury hat nur eine beratende Funktion, aber Generalstaatsanwältin Davenport sagt, das sei trotzdem wichtig.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!