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Rettungsmission für NASA-Weltraumteleskop Swift gescheitert
Die NASA wollte das Weltraumteleskop Swift retten, aber die Mission ist gescheitert. Swift tritt jetzt bald in die Erdatmosphäre ein und verglüht dabei.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Rettungsmission für NASA-Weltraumteleskop Swift gescheitert.
Host: Die NASA hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass ihre Rettungsmission für das Weltraumteleskop Swift gescheitert ist – und das, obwohl das Projekt rund 30 Millionen Dollar gekostet hat.
Guest: Ja, das ist wirklich bitter. Damit steht jetzt fest, dass der Satellit noch in diesem Jahr in die Erdatmosphäre eintreten und dabei zerstört wird.
Host: Was genau war eigentlich das Ziel dieser Mission?
Guest: Man wollte mithilfe eines robotischen Raumfahrzeugs das Teleskop in eine höhere Umlaufbahn befördern, damit es länger im Orbit bleiben und weiter astronomische Beobachtungen durchführen kann.
Host: Das heißt, das Rettungsgerät sollte an Swift andocken und den Satelliten dann gezielt anheben?
Guest: Genau. Aber nach Angaben der NASA ließ sich das Raumfahrzeug nicht wie vorgesehen steuern, sodass das Manöver misslang und schließlich abgebrochen werden musste.
Host: Weiß man denn, woran die Steuerung genau gescheitert ist?
Guest: Nein, zu den genauen technischen Gründen hat sich die Behörde bisher nicht im Detail geäußert.
Host: Und was passiert jetzt mit Swift?
Guest: Die NASA geht davon aus, dass das Teleskop im Laufe des Jahres wieder in die Erdatmosphäre eintritt und dabei größtenteils verglüht.
Host: Also ist weder ein kontrollierter Absturz noch eine gezielte Bergung mehr möglich?
Guest: Richtig, beides ist durch das gescheiterte Manöver ausgeschlossen.
Host: Wurde denn schon ein Zeitpunkt genannt, wann genau der Wiedereintritt stattfinden soll?
Guest: Nein, einen konkreten Zeitpunkt hat die NASA bislang nicht genannt.
Host: Was ich besonders bemerkenswert finde: Das war offenbar der erste Versuch dieser Art.
Guest: Stimmt, die NASA hatte zuvor noch nie unternommen, einen bereits im All befindlichen Satelliten mithilfe eines externen, robotisch gesteuerten Raumfahrzeugs in eine sicherere Bahn zu heben.
Host: Zeigt dieser Fehlschlag also, wie riskant solche robotischen Servicemissionen im Weltraum noch sind?
Guest: Auf jeden Fall. Der Vorfall zeigt exemplarisch, wie anspruchsvoll diese Art von Technologie nach wie vor ist, selbst wenn sie von einer erfahrenen Behörde wie der NASA durchgeführt wird.
Host: Swift war ja ursprünglich für astronomische Beobachtungen im Erdorbit im Einsatz.
Guest: Ja, und durch die Mission sollte es länger nutzbar bleiben, als es ohne diesen Eingriff möglich gewesen wäre.
Host: Das heißt, ohne die gescheiterte Rettungsmission wäre das Ende von Swift sogar noch früher gekommen?
Guest: Genau, deshalb war der Versuch trotz des Scheiterns nicht grundsätzlich unvernünftig, auch wenn er am Ende nicht funktioniert hat.
Host: Ein teures und riskantes Experiment also, das leider nicht zum gewünschten Ergebnis geführt hat.
Guest: Genau, aber solche Rückschläge gehören wohl dazu, wenn man versucht, technologisches Neuland zu betreten.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!