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Rocco Petrone und die Mondmission
Rocco Petrone hatte italienische Wurzeln und war der Direktor des Apollo-11-Programms. Er half dabei, den ersten Menschen auf den Mond zu bringen.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Rocco Petrone: Der Italoamerikaner, der den Mond eroberte.
Host: Rocco Petrone war der Direktor des Apollo-11-Programms. Weißt du, woher seine Familie ursprünglich kam?
Guest: Seine Eltern kamen aus Sasso di Castalda, einem kleinen Dorf in der Provinz Potenza in Süditalien. Deshalb gibt es jetzt große Feiern dort zu seinem hundertsten Geburtstag.
Host: Wann und wo wurde er eigentlich geboren?
Guest: Er wurde am 31. März 1926 in Amsterdam geboren – das ist ein kleines Dorf im Bundesstaat New York, nicht die Stadt in den Niederlanden. Seine Eltern waren schon fünf Jahre früher ausgewandert.
Host: Was passierte mit seinem Vater?
Guest: Das ist sehr traurig. Sein Vater kam 1921 nach Amerika, weil er nach dem Ersten Weltkrieg ein besseres Leben suchte. Aber er starb bei einem schrecklichen Unfall – ein Zug erfasste ihn, als Rocco noch kein halbes Jahr alt war.
Host: Wie hat Rocco dann studiert, ohne Vater und ohne viel Geld?
Guest: Er war sehr intelligent und arbeitete hart, weil er sich das Studium selbst bezahlen musste. Mit siebzehn Jahren wurde er an der Militärakademie West Point aufgenommen.
Host: Hat er dort nur studiert?
Guest: Nein, er spielte auch Football und seine Mannschaft gewann sogar die nationale Meisterschaft. Danach studierte er am Massachusetts Institute of Technology und wurde Experte für Raketen und Startrampen.
Host: Und dann holte ihn jemand zur NASA?
Guest: Ja, Wernher von Braun, der als Vater des amerikanischen Raumfahrtprogramms gilt, wollte ihn unbedingt dabei haben. Petrone arbeitete dann am Saturn V und an der legendären Startrampe 39, von der Apollo 11 später startete.
Host: Kennedy hatte ja 1961 versprochen, einen Menschen auf den Mond zu bringen.
Guest: Genau. Kennedy sagte, dass Amerika noch im Laufe der 1960er Jahre einen Menschen auf den Mond schicken würde. Das schien damals fast unmöglich. Aber am 20. Juli 1969 landeten Neil Armstrong und Buzz Aldrin wirklich auf dem Mond.
Host: Und Michael Collins?
Guest: Collins blieb im Raumschiff und flog allein im Orbit um den Mond, während er auf die anderen wartete, um sie nach Hause zu bringen.
Host: In Italien hat der Journalist Tito Stagno die Landung im Fernsehen kommentiert, oder?
Guest: Ja, und er hatte sogar einen berühmten Streit per Satellit mit seinem Kollegen Ruggero Orlando, weil sie sich nicht einig waren, wann genau die Mondlandung stattgefunden hatte.
Host: Und jetzt feiert Basilicata seinen hundertsten Geburtstag.
Guest: Richtig. Es gibt Ausstellungen, Treffen und Veranstaltungen mit Namen wie 'Luna italiana' und 'La Luna di Rocco'. Ein Journalist namens Renato Cantore hat außerdem ein Buch über sein Leben geschrieben, das 'Dalla Terra alla Luna' heißt.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!