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Ruppert gewinnt EM-Gold, Bebendorf holt Bronze
Frederik Ruppert gewinnt Gold im 3000-Meter-Hindernislauf bei der Leichtathletik-EM in Birmingham. Karl Bebendorf holt Bronze. Ruben Querinjean aus Luxemburg wird Zweiter.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Ruppert gewinnt EM-Gold über 3000 Meter Hindernis, Bebendorf holt Bronze.
Host: Frederik Ruppert hat sich am Sonntagabend, dem 16. August 2026, bei der Leichtathletik-EM in Birmingham die Goldmedaille über 3000 Meter Hindernis gesichert, während sein Landsmann Karl Bebendorf Bronze gewann.
Guest: Ja, ein echter Doppelerfolg für die deutsche Mannschaft. Ruppert benötigte für die Distanz 8:25,33 Minuten, was angesichts des taktischen Rennverlaufs eine beeindruckende Zeit war.
Host: Wie nah war eigentlich die Konkurrenz dran? Ich habe gelesen, dass es auf Platz zwei extrem knapp zuging.
Guest: Genau, der Luxemburger Ruben Querinjean erreichte die Ziellinie nur 28 Hundertstelsekunden nach dem Sieger. Bebendorf komplettierte das Podium mit 8:26,65 Minuten.
Host: Und es gab ja noch einen dritten deutschen Starter im Finale, oder?
Guest: Richtig, Niklas Buchholz wurde mit 8:31,08 Minuten Neunter. Damit hatten gleich drei deutsche Läufer den Sprung ins Finale geschafft, obwohl am Ende nur zwei aufs Podium liefen.
Host: Wie ist das Rennen denn eigentlich abgelaufen? Du sagtest, es sei taktisch geprägt gewesen.
Guest: Ja, das Tempo war zunächst eher mäßig. Ruppert positionierte sich von Beginn an gemeinsam mit dem Spanier Daniel Arce an der Spitze des Feldes, damit er Zusammenstöße und die Sturzgefahr im dichten Läuferpulk vermeiden konnte.
Host: Und Bebendorf? Der lief wohl eine ganz andere Taktik.
Guest: Er hielt sich zunächst im hinteren Mittelfeld auf, während Buchholz in den ersten Runden abwechselnd auf den Positionen vier und fünf lag.
Host: Wann wurde das Rennen denn entschieden?
Guest: Erst 600 Meter vor dem Ziel erhöhten die führenden Athleten das Tempo deutlich, wodurch sich das Feld auseinanderzog. Bebendorf versuchte in dieser Phase, den Rückstand aufzuholen, hatte aber nach eigener Einschätzung zu spät beschleunigt.
Host: Auf der Zielgeraden ist dann noch einiges passiert, nicht wahr?
Guest: Stimmt, Querinjean zog an Arce vorbei, der anschließend auch von Bebendorf überholt wurde. Ruppert ließ sich der Sieg jedoch nicht mehr nehmen.
Host: Ruppert war ja schon vorher als Favorit gehandelt worden.
Guest: Absolut, er reiste als amtierender Europarekordhalter an. Beim Diamond-League-Meeting im marokkanischen Rabat hatte er zuvor als erster Europäer die Marke von acht Minuten über die Distanz unterboten.
Host: Wie hat er nach dem Rennen reagiert?
Guest: Er sprach von großer Erleichterung angesichts des Erwartungsdrucks, der auf ihm gelastet hatte. Außerdem gab er bekannt, dass er im Januar Vater wird, und dass dieser Gedanke ihm im vergangenen Jahr zusätzliche Kraft gegeben habe.
Host: Und wie hat Bebendorf seine Bronzemedaille eingeordnet?
Guest: Er räumte einen taktischen Fehler ein, weil er sich zu lange im hinteren Feld aufgehalten hatte, obwohl er sich eigentlich auf den Gewinn der Goldmedaille vorbereitet hatte. Trotzdem wertete er die Bronzemedaille als Achtungserfolg.
Host: Hat er sich schon zu kommenden Wettkämpfen geäußert?
Guest: Ja, er kündigte an, seinen Rückstand bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr wettmachen zu wollen.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!