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Russland greift Kiew mit Raketen und Drohnen an
Russland greift Kiew in der Nacht mit vielen Raketen und Drohnen an. Es gibt Tote und Verletzte. Auch Polen und Rumänien reagieren.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Russland greift Kiew mit Raketen und Drohnen an.
Host: In der Nacht zum 20. August 2026 hat Russland Kiew erneut mit massiven Angriffen überzogen, oder?
Guest: Ja, genau. Laut dem ukrainischen Katastrophenschutz sind dabei mindestens zwölf Menschen gestorben, und mehr als 30 wurden verletzt.
Host: Wie lange hielt der Luftalarm eigentlich an?
Guest: Bis in die frühen Morgenstunden, während die ukrainische Luftwaffe meldete, dass Dutzende ballistische Raketen sowie fast 170 Drohnen zum Einsatz kamen.
Host: Das ist eine enorme Zahl. Welche Stadtteile waren denn besonders betroffen?
Guest: Zwölf Orte in den Stadtteilen Darnyzja, Swjatoschyn und Solomjanka wurden getroffen, wobei Wohnhäuser, eine Klinik und sogar eine Schule beschädigt wurden.
Host: Ich habe gelesen, dass in Solomjanka ein ganzer Wohnblock stark beschädigt wurde.
Guest: Stimmt, die beiden obersten Etagen eines neunstöckigen Wohnblocks wurden zerstört, und in weiteren Stockwerken brachen Feuer aus.
Host: Saßen dabei Menschen fest?
Guest: Ja, in zwei Wohnhäusern sowie in einem Schutzraum einer Schule saßen zeitweise Menschen fest, obwohl die Rettungskräfte schnell reagierten.
Host: Und das Umland von Kiew wurde auch getroffen, nicht wahr?
Guest: Genau, im Gebiet Browary kam laut dem dortigen Gouverneur ein Mann ums Leben, ein weiterer wurde verletzt, auch wenn diese Angaben zunächst nicht unabhängig bestätigt waren.
Host: Wie groß war der Luftalarm insgesamt?
Guest: Landesweit galt in der Nacht in weiten Teilen der Ukraine Luftalarm, was zeigt, wie massiv dieser Angriff war.
Host: Seit wann eskaliert dieser Krieg eigentlich derart?
Guest: Seit Monaten fahren sowohl Moskau als auch Kiew ihre gegenseitigen Angriffe hoch, wobei Russland verstärkt Waffen mit großer Reichweite gegen ukrainische Städte einsetzt.
Host: Beklagt sich die ukrainische Führung über fehlende Abwehrmittel?
Guest: Ja, sie beklagt einen Mangel an Flugabwehrraketen, um solche Attacken abzuwehren, was die Verteidigung natürlich erschwert.
Host: Wie hat Polen auf die russischen Angriffe reagiert?
Guest: Polen startete vorsorglich eigene Luftraumsicherungsmaßnahmen. Die polnische Armee teilte über den Onlinedienst X mit, dass sie dafür militärische Flugoperationen eingeleitet habe.
Host: Und Rumänien?
Guest: Rumänische Radarstationen erfassten in der Nacht Flugobjekte nahe der ukrainischen Grenze, woraufhin zwei spanische Kampfjets, die im Rahmen eines Nato-Einsatzes dort stationiert sind, sowie ein rumänischer Militärhubschrauber aufstiegen.
Host: Ist dabei etwas passiert?
Guest: Laut dem rumänischen Verteidigungsministerium stürzte in der Nähe der Stadt Galați im Kreis Tulcea eine Drohne in einem unbewohnten Gebiet ab, ohne Schaden anzurichten.
Host: Hat Russland selbst auch Angriffe gemeldet?
Guest: Ja, der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte, dass in der Nacht mindestens 250 Drohnen gegen das Gebiet Moskau geflogen seien, von denen der Großteil abgefangen oder zerstört werden konnte.
Host: Das zeigt also, dass sich der Krieg auch auf die Nachbarländer auswirkt.
Guest: Genau, obwohl Polen und Rumänien als Nato-Mitglieder selbst nicht direkt Kriegspartei sind, müssen sie auf russische Aktivitäten nahe ihrer Grenzen reagieren, weil ihre eigene Sicherheit betroffen sein könnte.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!