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VAE-Ermittler: Co-Pilot wollte Flydubai-Flugzeug abstürzen lassen
Ermittler der Vereinigten Arabischen Emirate sagen: Ein Co-Pilot wollte ein Flydubai-Flugzeug absichtlich zum Absturz bringen. Er wollte das Flugzeug in ein Terminal am Flughafen Ben Gurion fliegen. Passagiere und Besatzung überwältigten ihn, und ein anderes Pilotenpaar landete das Flugzeug sicher in Tabuk.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über VAE-Ermittler: Co-Pilot plante Selbstmordanschlag auf Flydubai-Flug.
Host: Was genau haben die Ermittler der Vereinigten Arabischen Emirate zum Hintergrund des Flydubai-Vorfalls herausgefunden?
Guest: Laut Generalstaatsanwalt Hamad Saif al-Schamsi wollte der Co-Pilot die Maschine absichtlich zum Absturz bringen, um möglichst viele Menschen zu töten.
Host: Das klingt erschreckend gezielt. Wohin genau sollte das Flugzeug gelenkt werden?
Guest: Er soll geplant haben, den Jet gezielt in ein Terminalgebäude des Flughafens Ben Gurion bei Tel Aviv zu steuern.
Host: Und als Vorbild dienten ihm wohl die Anschläge vom 11. September 2001, oder?
Guest: Genau, das wurde den Ermittlungen zufolge als Vorbild genannt.
Host: Wie hat er sich denn auf die Tat vorbereitet, bevor es überhaupt so weit kam?
Guest: Bei zwei vorherigen Flügen nach Tel Aviv habe er sich gezielt mit der Strecke und den örtlichen Gegebenheiten am Flughafen vertraut gemacht.
Host: Hat er angegeben, ob er Hintermänner hatte?
Guest: Nach eigenen Angaben handelte er allein, ohne Hintermänner, obwohl das derzeit noch überprüft wird.
Host: Erzähl mal, was während des eigentlichen Fluges passiert ist.
Guest: Mitte der vergangenen Woche attackierte der Co-Pilot während eines Fluges von Dubai nach Tel Aviv den indischen Kapitän mit einem Messer und verletzte ihn.
Host: Das muss im Cockpit zu einer dramatischen Situation geführt haben.
Guest: Ja, das Flugzeug geriet außer Kontrolle und verlor binnen etwa 30 Sekunden rund 4300 Meter an Höhe.
Host: Wie konnte die Lage dann noch gerettet werden?
Guest: Trotz seiner Verletzungen gelang es dem Kapitän, die Cockpittür zu entriegeln, sodass Passagiere und Besatzungsmitglieder eindringen und den Angreifer überwältigen konnten.
Host: Und wer hat die Maschine schließlich gelandet?
Guest: Zufällig befand sich ein weiteres Pilotenpaar an Bord, das den Jet anschließend sicher im saudi-arabischen Tabuk landete.
Host: Wie viele Menschen waren überhaupt an Bord?
Guest: Insgesamt waren 174 Menschen an Bord, überwiegend israelische Staatsbürger. Kapitän und Co-Pilot kamen beide ins Krankenhaus.
Host: Gab es denn vorher irgendwelche Warnzeichen bei der Einstellung des Co-Piloten?
Guest: Laut al-Schamsi hatte er vor seiner Anstellung bei Flydubai alle Sicherheitsprüfungen bestanden und verfügte über eine gültige Lizenz sowie ein einwandfreies Führungszeugnis.
Host: Es gab also keine Hinweise auf extremistische Ansichten?
Guest: Zu diesem Zeitpunkt nicht, obwohl mehrere Medien, darunter CNN, berichteten, dass er im Vorjahr seinen Job bei Oman Air verloren hatte, weil dort Bedenken wegen extremistischer Einstellungen aufkamen.
Host: Hat er sich danach anderswo bewerben können?
Guest: Eine Bewerbung bei Emirates blieb erfolglos, bevor er schließlich bei Flydubai angestellt wurde.
Host: Welche Konsequenzen zieht Israel jetzt aus dem Vorfall?
Guest: Israel kündigte an, die Überprüfung ausländischer Piloten künftig zu verschärfen, damit sich so ein Fall nicht wiederholt.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!