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A2
Ebola in Kongo: Mehr Mütter sterben
In der Demokratischen Republik Kongo steigt die Zahl der Mütter, die sterben, wegen des Ebola-Ausbruchs. Viele schwangere Frauen meiden Krankenhäuser aus Angst vor Isolierung.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Ebola in Kongo: Mehr Mütter sterben.
Host: In Kongo sterben jetzt viel mehr Mütter. Warum?
Guest: Wegen Ebola. Vorher starben 3,1 Mütter pro Woche. Jetzt sind es 5,8.
Host: Wo ist das Problem am größten?
Guest: In Bunia. Dort ist das Zentrum vom Ebola-Ausbruch.
Host: Was machen die Frauen dort?
Guest: Viele gehen nicht mehr ins Krankenhaus. Sie haben Angst vor Isolierung.
Host: Gibt es ein Beispiel?
Guest: Ja, die Bénédicte-Klinik. Früher kamen 60 Frauen im Monat. Jetzt kommen nur zehn.
Host: Sterben die Frauen an Ebola?
Guest: Meistens nicht. Sie sterben, weil sie keine Hilfe im Krankenhaus bekommen.
Host: Ist Ebola für schwangere Frauen sehr gefährlich?
Guest: Ja, sehr gefährlich. Mehr als 90 Prozent sterben. Das Baby stirbt fast immer auch.
Host: Hilft die UNFPA?
Guest: Ja. Sie unterstützt 63.700 schwangere Frauen in 29 Gesundheitszonen im Osten.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!