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EU-Gipfel ringt um Milliarden-Haushalt bis 2034
Die EU-Staaten verhandeln in Brüssel zwei Tage lang über den neuen EU-Haushalt von 2028 bis 2034. Es geht um bis zu zwei Billionen Euro. Kanzler Merz will mehr Kürzungen, andere Politiker kritisieren ihn dafür.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über EU-Gipfel ringt um Milliarden-Haushalt bis 2034.
Host: Der Gipfel in Brüssel dauert zwei Tage. Normalerweise dauern solche Treffen nur einen Tag, oder?
Guest: Genau, aber heute geht es um sehr viel Geld: den EU-Finanzrahmen für 2028 bis 2034.
Host: Wie viel steht denn zur Debatte?
Guest: Bis zu zwei Billionen Euro für die ganzen sieben Jahre.
Host: Wer fordert wie viel?
Guest: Die Kommission hat 1,8 Billionen Euro vorgeschlagen. Das Parlament will mehr, über zwei Billionen. Die irische Ratspräsidentschaft schlägt jetzt einen Kompromiss mit Einsparungen vor.
Host: Reicht das Kanzler Merz?
Guest: Nein, er findet es nicht genug. Deutschland zahlt als größter Nettozahler etwa ein Fünftel des Budgets, deshalb will er überall kürzen.
Host: Will er den Finanzrahmen also ganz ablehnen?
Guest: Nein. Das wäre für Deutschland zwar am billigsten, aber die EU könnte dann nicht mehr richtig handeln.
Host: Gibt es Kritik daran?
Guest: Ja, der SPD-Politiker Matthias Ecke sagt, Merz spiele ein riskantes Spiel. Er soll lieber einen Kompromiss suchen, wie frühere Kanzler das gemacht haben.
Host: Wächst der Haushalt denn wirklich so stark?
Guest: Andere Abgeordnete widersprechen. Wenn man die Inflation berücksichtigt, wächst er nicht so stark. Außerdem hat die EU mehr Aufgaben, zum Beispiel bei der Verteidigung.
Host: Wie groß ist der Haushalt im Vergleich?
Guest: Der Grünen-Politiker Rasmus Andresen sagt, er sei etwa doppelt so groß wie der Landeshaushalt von Nordrhein-Westfalen.
Host: Wofür wird das Geld konkret ausgegeben?
Guest: Für Agrarsubventionen, für Forschung wie Horizon Europe und für strukturschwache Regionen.
Host: Profitiert auch Deutschland davon?
Guest: Ja, zum Beispiel bei Schulsanierungen, beim Straßenbau oder bei medizinischen Geräten. Pro Kopf bekommt Sachsen-Anhalt am meisten.
Host: Und was will die Kommission noch ändern?
Guest: Sie will, dass die nationalen Hauptstädte mehr Verantwortung bekommen, statt die Regionen selbst.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!