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Österreichs Vizekanzler Babler kündigt Amtsverzicht an
Vizekanzler Andreas Babler tritt von der SPÖ-Parteispitze zurück. Grund ist Streit in der Partei. Finanzminister Markus Marterbauer soll neuer Vizekanzler werden, aber er macht gerade eine Krebstherapie. Die Koalitionspartner ÖVP und NEOS sind besorgt um die Stabilität der Regierung.
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Host: Herzlich willkommen zum Podcast von ListenYourNews, hier ist Julia.
Guest: Und ich bin Marco. Heute sprechen wir über Österreichs Vizekanzler Babler kündigt Amtsverzicht an.
Host: Andreas Babler hat am Sonntagabend seinen schrittweisen Rücktritt als SPÖ-Chef bekanntgegeben.
Guest: Ja, vorher gab es zwei Wochen lang öffentliche Streitigkeiten in der Partei.
Host: Und deshalb hört er auf?
Guest: Genau, er sagt, solche offenen Konflikte schaden der Regierungsarbeit.
Host: Wie lange bleibt er noch im Amt?
Guest: Bis zum Jahresende behält er sowohl den Parteivorsitz als auch das Amt des Vizekanzlers.
Host: Wer wird sein Nachfolger als Vizekanzler?
Guest: Finanzminister Markus Marterbauer, weil ihm die Menschen vertrauen.
Host: Übernimmt er das Amt sofort?
Guest: Nein, weil Marterbauer gerade eine Krebstherapie macht, verzögert sich die Übergabe.
Host: Und wer folgt ihm an der Parteispitze nach?
Guest: Das ist unklar. Zuerst führen zwei geschäftsführende Vorsitzende die Partei und organisieren dann eine Wahl.
Host: Gibt Babler sein Ministeramt auch ab?
Guest: Nein, er möchte sein Ministeramt für Wohnen, Kultur, Medien und Sport behalten.
Host: Die SPÖ regiert ja mit der ÖVP und den NEOs zusammen.
Guest: Richtig, deshalb machen sich die Koalitionspartner jetzt Sorgen um die Stabilität.
Host: Was sagt der ÖVP-Politiker Markus Wallner dazu?
Guest: Er meint, die Handlungsfähigkeit der Regierung stehe auf dem Prüfstand, vertraut aber Kanzler Stocker.
Host: Und wie reagiert Stocker selbst?
Guest: Nur kurz schriftlich: Interne Parteidiskussionen dürfen die Regierungsarbeit nicht stören.
Host: Ist der SPÖ-Vorsitz generell so instabil?
Guest: Ja, seit zehn Jahren wechselt die Führung oft, und viele mögliche Nachfolger haben schon abgesagt.
Host: Wie stehen denn die aktuellen Umfragen für die SPÖ?
Guest: Schlecht, bei Neuwahlen käme die Partei nur auf etwa 15 Prozent.
Host: Deshalb wollen SPÖ und ÖVP wohl keine Neuwahlen?
Guest: Genau, weil Umfragen einen klaren Sieg der FPÖ erwarten lassen.
Host: Aber die FPÖ fordert trotzdem Neuwahlen?
Guest: Ja, sie fordert das sehr lautstark.
Host: Das war unsere heutige Folge.
Guest: Danke fürs Zuhören!
Host: Bis zum nächsten Mal!